Sebastian Kehl reagiert deutlich auf Basler-Kritik an BVB-Trainer Nuri Sahin: "Unangebracht, respektlos und falsch"

Mario Basler kritisierte vor wenigen Tagen BVB-Trainer Nuri Sahin scharf, nun reagierte Sebastian Kehl auf die Worte des Ex-Bayern-Stars. Seine Antwort fiel deutlich aus: "Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, als ich diese Aussagen mitbekommen habe", sagte der Dortmunder Sportdirektor im Gespräch mit den "Ruhr Nachrichten". Basler zählte Sahin im "Sport1-Doppelpass" am vergangenen Wochenende an.

Sebastian Kehl bereiten die BVB-Gegentore Sorge

Fotocredit: SID

Basler kritisierte mit Blick auf die 2:3-Niederlage des Sahin-Teams gegen Bayer Leverkusen: "Nach dem Spiel am Freitag, seine Darstellung, wie er sie da beim Interview gegeben hat - der hat null Ausstrahlung, der versinkt in sich selbst. Den kannst du nicht richtig ernst nehmen."
Laut Basler habe Sahin "von Anfang an alles verkehrt gemacht bei Borussia Dortmund". Die Antwort der Schwarzgelben fiel anschließend deutlich aus.
Die Aussagen seien laut Sportdirektor Kehl "unangebracht, respektlos und auch einfach falsch".
Der 44-Jährige korrigierte Basler zudem in einer Sache und unterstrich: "Alleine wenn ich höre, dass Marcel Sabitzer die ersten beiden Spiele auf der Bank gesessen habe - meine Erinnerung sagt etwas anderes. Die Statistik übrigens auch."

Kehl deutlich: "Geht mir gewaltig gegen den Strich"

Kehl führte seine Antwort wie folgt weiter aus: "Sachliche Kritik ist das eine, aber diese zunehmende Polemik geht mir gewaltig gegen den Strich."
In dem Zusammenhang wurde jedoch nicht deutlich, ob sich Kehl hier auf Basler oder Didi Hamann bezog. Denn auch Letzterer übte am vergangenen Sonntag Kritik am Dortmunder Trainer.
Bei "Sky90" sagte Hamann: "Da habe ich schon keine Lust mehr auf die Dortmunder Mannschaft gehabt, da habe ich gewusst, was kommt." Gemeint war damit, dass sich Sahin laut Hamann bereits vor der Partie ob der Personalsituation selbst bemitleidet habe.
Die Westfalen haben aktuell mit enormen Personalproblemen zu kämpfen, da eine Grippe-Welle durch die Mannschaft zieht. Außerdem begleiten den Tabellenachten der Bundesliga immer wieder Verletzungssorgen.
Auch deshalb will der BVB nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Medienberichten zufolge ist man an Renato Veiga vom FC Chelsea dran. Der 21-Jährige soll die wackelige Verteidigung des Champions-League-Finalisten von 2024 stabilisieren.
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Quelle: Perform


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