Vfl Wolfsburg gegen 1. FSV Mainz 05 - DFB räumt ein keine kalibrierte Linie bei Last-Minute-Siegtor von Jonas Wind

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eingeräumt, dass beim 4:3-Siegtor des VfL Wolfsburg im Bundesligaspiel gegen Mainz 05 die Abseitsfrage trotz langer Video-Überprüfung nicht final geklärt werden konnte. Alex Feuerherdt, Kommunikationschef der DFB Schiedsrichter GmbH, erklärte dem "Kicker", dass der Video-Schiedsrichter nicht in der Lage gewesen sei, eine kalibrierte Abseitslinie zu ziehen.

Jonas Wind feiert sein Tor gegen Mainz 05

Fotocredit: Getty Images

"Aufgrund des dichten Knäuels an Mainzer Abwehrspielern, die sich teilweise gegenseitig verdeckten, ließ sich bei den zur Verfügung stehenden Kameraperspektiven keine kalibrierte Linie ziehen, die zweifelsfrei nachgewiesen hätte, dass sich wirklich kein relevantes Körperteil eines Mainzers näher an der Torlinie befand als Winds Fußspitze", sagte Feuerherdt.
Schiedsrichter Timo Gerach und seine Assistenten hatten am Sonntagabend das letzte Tor des Spiels durch den Dänen Jonas Wind (90.+4) gegeben, der Kölner Keller schaute sich die Szene minutenlang an - ohne abschließende Erkenntnis.
Wie der "Kicker" berichtet, fehlt in der Wolfsburger Arena aus baulichen Gründen auf einer Seite eine Hintertor-hoch-Kamera - eine solche gehört laut DFL-Medienrichtlinien eigentlich zum Standard in der Bundesliga. Diese Perspektive wäre für das VAR-Team womöglich entscheidend gewesen bei der Frage, ob der Däne Wind hauchdünn im Abseits stand oder nicht.
Das könnte Dich auch interessieren: Torwart-Sorgen bei Bayern: Neuer fehlt gegen Donezk
(SID)
picture

Postecoglou nach Pleite bedient: "Tut natürlich weh"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung