Nationalspieler Waldemar Anton erklärt seinen Wechsel zu Borussia Dortmund vor Duell mit Ex-Verein VfB Stuttgart

Waldemar Anton wechselte im Sommer vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund. Am Sonntag kehrt der deutsche Nationalspieler nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. Von den VfB-Fans erwartet Anton keinen allzu schönen Empfang. "Ich bin da realistisch und habe selbstverständlich die Wut und Enttäuschung vieler Fans mitbekommen", meinte der Verteidiger im Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten".

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Quelle: Perform

Er sei auf Pfiffe eingestellt und könne daher "auch damit umgehen", so Anton. In dem Interview erläuterte der 28-Jährige vor dem Duell am Sonntag (17:30 Uhr im Liveticker) seine Gründe für den Transfer.
"Geld stand nie im Zentrum meiner Entscheidungen", stellte Anton dabei direkt klar. Vielmehr sei er aus sportlichen Gründen zum BVB gewechselt.
"Die Dortmunder haben fast immer um Titel gespielt. Sie standen zweimal im Finale der Champions League, wurden Pokalsieger, einige Male Vizemeister. Der VfB hat in dieser Zeit phasenweise in der zweiten Liga gespielt", meinte Anton.
Von den Stuttgarter Anhängern erhofft sich der Abwehrspieler Verständnis: "Ich denke, die meisten VfB-Fans wissen trotz aller Enttäuschung, dass ich für den Klub alles gegeben habe – auch mal Blut und Tränen."
Er wünsche sich daher, dass Ruhe einkehrt, "vor allem meiner Familie wegen. Denn es gab in den sozialen Medien eben auch viel, was unter die Gürtellinie ging."
2020 war Anton von Hannover 96 nach Stuttgart gewechselt und spielte beim VfB zweimal gegen den Abstieg. In 141 Spielen stand der 28-Jährige, der bei den Schwaben zum Nationalspieler wurde, für Stuttgart auf dem Platz. Für Dortmund absolvierte Anton bisher alle drei Ligaspiele der Saison über die volle Distanz.
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