1. FC Köln schlägt neun Mann vom Hamburger SV - Schiedsrichter Schlager steht im Mittelpunkt

Der 1. FC Köln hat am 9. Bundesliga-Spieltag das Aufsteiger-Duell gegen den Hamburger SV 4:1 (1:0) gewonnen. Ragnar Ache (25.), Florian Kainz (48.), Said El Mala (90.+4) und Jakub Kaminski (90.+9) erzielten die Tore für den FC. Jean-Luc Dompe traf zwischenzeitlich für den HSV (61.), bei dem Immanuel Pherai (61.) und Fábio Vieira (83.) Gelb-Rot sahen. Zudem wurde ein Treffer (50.) aberkannt.

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Quelle: Perform

Nach dem Schlusspfiff nach VAR-Wirbel und doppeltem Gelb-Rot diskutierten die Hamburger noch aufgeregt mit Schiedsrichter Daniel Schlager. Ein paar Meter weiter herzte Lukas Kwasniok seine Kölner Matchwinner, die sich wenig später vor der Kurve von ihren Fans für den Sieg im turbulenten Aufsteigerduell feiern ließen.
"Es waren einige Situationen im Spiel, da war das Glück auf unserer Seite", gab Torschütze Florian Kainz nach dem 4:1 (1:0) des 1. FC Köln gegen den HSV bei "DAZN" zu. Mit einem Traumtor hatte der Mittelfeldspieler wesentlich zum ersten Dreier seit vier Wochen beigetragen. "Es war das erste Freistoßtor in meiner Karriere, glaube ich. Es war wichtig."
Fast acht Jahre nach dem letzten Bundesliga-Duell der beiden Traditionsklubs trafen Stürmer Ragnar Ache (25.), Florian Kainz (48.), Said El Mala (90.+4) und Jakub Kaminski (90.+8) für die Gastgeber. Hamburgs Jean-Luc Dompé erzielte den Anschlusstreffer (61.).
Ein Tor von Fabio Viera wurde nach sechsminütiger Überprüfung vom VAR einkassiert (56.). Zudem sahen der eingewechselte Immanuel Pherai (79.) und Vieira (83.) Gelb-Rot.

Köln zu Beginn überlegen

Köln steht nach dem ersten Sieg seit vier Wochen mit 14 Punkten sicher in der oberen Tabellenhälfte. Der HSV, der unter der Woche das Pokal-Achtelfinale erreicht hatte, kassierte seine dritte Liga-Niederlage in Folge und blieb offensiv einmal mehr weitgehend harmlos. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt zwei Zähler.
"Zufrieden kann ich nicht sein, wenn wir zwei Gelb-Rote Karten haben und am Ende nur hinterherlaufen", sagte Hamburgs Nicolai Remberg: "Aber ich finde, wir haben uns nicht aufgegeben."
Nach den viel umjubelten Aufstiegen im Sommer standen sich der Zweitliga-Meister Köln und Vizemeister Hamburg nicht mehr als Konkurrenten für die Spitzenplätze gegenüber. Für den FC gehe es darum, "am Ende genügend Punkte zu haben, um über dem Strich zu stehen", sagte Kwasniok.
Köln kontrollierte die Partie von Beginn an. Die ersten Abschlüsse blieben noch ungefährlich. Es half ein Ausrutscher von Hamburgs Albert Sambi Lokonga im Spielaufbau.

Ache staubt zur FC-Führung ab

Florian Kainz schnappte sich den Ball, Ache staubte zur Führung ab, nachdem zwei Schüsse zuvor noch geblockt worden waren. Im Gegensatz zum FC, der sich für das variable Offensivspiel nicht mit dem 2:0 belohnte, blieb Hamburg lange ideenlos.
Die zweite Halbzeit begann turbulent - und mit zwei sehenswerten Treffern. Zunächst schlenzte Kölns Kainz einen Freistoß aus 20 Metern in den Winkel, dann erzielte Hamburgs Vieira den vermeintlichen Anschlusstreffer (50.).
Doch der Videoassistent schaltete sich ein: Schiedsrichter Daniel Schlager entschied nach sechs Minuten auf Freistoß, da Rayan Philippe FC-Verteidiger Eric Martel vorher mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen hatte.
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Quelle: Perform

Wilde Schlussphase mit HSV-Platzverweisen

Der Anschluss gelang kurz darauf dennoch: Dompé zirkelte den Ball ins lange Eck. Es folgte eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten.
HSV-Verteidiger Luka Vuskovic erzielte den vermeintlichen Ausgleich nach einer Abseitsposition von Philippe (72.), dann flog Pherai drei Minuten nach seiner Einwechslung vom Platz.
Wenig später folgte Vieira nach Meckern. Und Köln schraubte das Ergebnis in die Höhe.
(SID)
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Quelle: SID


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