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Albert Riera auch im Saisonfinale Trainer für Eintracht Frankfurt - weitere Zukunft des Coaches unsicher
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Publiziert 09/05/2026 um 10:19 GMT+2 Uhr
Albert Riera soll Eintracht Frankfurt auch im letzten Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart betreuen. Danach wird es aber wohl nicht weitergehen für den Trainer. Die Eintracht droht zum ersten Mal seit fünf Jahren, das internationale Geschäft zu verpassen. Dennoch wirbt Riera um Geduld und hofft auf eine Verlängerung. Er sieht trotz der Abwehrschwäche eine Aufwärtstendenz bei seiner Mannschaft.
Albert Riera von Eintracht Frankfurt
Fotocredit: Getty Images
Die Fragen zu Albert Riera nervten Markus Krösche sichtlich, und mehr als ein wohl letztes Spiel wollte der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt dem schwer angeschlagenen Trainer nicht in Aussicht stellen. Mit einem knappen "Ja" bestätigte Krösche immerhin, dass Riera die SGE auch im Saisonfinale gegen den VfB Stuttgart am kommenden Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) betreuen wird - weitere Versprechen gab es nicht.
"Wir haben das Spiel verloren. Es ist natürlich extrem ärgerlich", sagte Krösche nach dem 2:3 (1:2) bei Borussia Dortmund: "Jetzt geht es darum, dass wir alle zusammen das Spiel gegen Stuttgart gewinnen. Und dann setzen wir uns, und das machen wir grundsätzlich immer so, zusammen."
Viel spricht dafür, dass es für Riera nicht weitergehen wird - den Frankfurtern droht die erste Saison ohne europäischen Fußball seit fünf Jahren. Dennoch warb der Spanier weiterhin für seine Arbeit.
Beim Spiel in Dortmund habe seine Mannschaft "die beste Leistung" geboten, seit er Trainer der SGE ist. Also seit Anfang Februar, als er auf Dino Toppmöller folgte.
Riera: "Brauche Zeit und Vertrauen"
"Ich brauche Zeit und Vertrauen. Aber ich mache mir keine Sorgen. Ich fühle mich stark und glaube daran, dass ich die richtigen Lösungen finden kann, um mehr solcher Leistungen abzurufen." Zeit sei "der Schlüssel für alles im Leben".
Ob er weitermachen darf, sei "nicht meine Entscheidung, sondern die Entscheidung des Klubs", betonte Riera: "Was ich kontrollieren kann, ist die Art und Weise, wie meine Spieler spielen. Darauf kann ich mich konzentrieren, der Rest ist nicht in meinen Händen."
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Quelle: Eurosport
Frankfurt hatte in Dortmund einen Blitzstart hingelegt, führte durch Can Uzun früh mit 1:0 (2.). Doch nach zwei schnellen Treffern durch Serhou Guirassy (42.) und Nico Schlotterbeck (45.+1) ging die Eintracht mit einem Rückstand in die Pause.
Derlei Schwankungen würden sich "durch die ganze Saison ziehen", klagte Krösche: "Die Moral hat gestimmt, am Ende ist es trotzdem eine Niederlage, das ist ärgerlich."
Frankfurt mit großer Abwehrschwäche
63 Gegentore in nun 33 Spielen hat Frankfurt kassiert. Drei der vergangenen vier Spiele gingen verloren. Wie sein Vorgänger Toppmöller konnte auch Riera die eklatante Abwehrschwäche des Teams nicht beheben.
Abwehrchef Robin Koch forderte vom Team abermals "erwachsener" zu spielen: "Es hat nicht viel gefehlt. Man hat gesehen, dass alle alles reinwerfen. Mit dem Kampf, den wir gezeigt haben, können wir weitermachen."
Krösche sah es ähnlich - und richtete bereits den Blick nach vorne. "Jetzt geht es darum, den Fokus auf Stuttgart zu lenken und die Saison mit einem Heimsieg abzuschließen", sagte der Sportvorstand: "Dann schauen wir mal, wofür es am Ende reicht."
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(SID)
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