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Borussia Dortmund ringt Eintracht Frankfurt nieder - Felix Nmecha gibt sein Comeback beim BVB nach sieben Wochen
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Update 08/05/2026 um 22:45 GMT+2 Uhr
Eintracht Frankfurt hat das "Schicksalsspiel" für den angezählten Trainer Albert Riera verloren und muss um die Qualifikation für den Europacup fürchten. Die SGE unterlag in einem umkämpften Duell bei Borussia Dortmund 2:3 (1:2), was für den angezählten Coach zu wenig sein könnte. Sportvorstand Markus Krösche hatte zuletzt ein Bekenntnis zu Riera vermieden. Der BVB sicherte die Vizemeisterschaft.
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"Wir warten jetzt erstmal ab, was am Wochenende passiert. Dann haben wir ein Heimspiel, da werden wir alles in die Waagschale werfen", sagte Frankfurts Mario Götze bei "Sky". Man müsse "schauen, wo wir am Ende stehen. Das ist alles, was zählt."
BVB-Profi Maximilian Beier zeigte sich nach dem Sieg zufrieden: "Wir sind Zweiter, das war unser Ziel, super." Durch die drei Punkte kann die Borussia in der Tabelle nicht mehr von Rang zwei verdrängt werden.
Die Leistung der Eintracht war zunächst durchaus vielversprechend. Can Uzun (2.) schoss Frankfurt vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann und DFB-Sportdirektor Rudi Völler kurz nach dem Anpfiff in Führung, doch ein Doppelschlag vor der Pause durch Serhou Guirassy (42.) und Nico Schlotterbeck (45.+1) leitete die nächste Niederlage der Frankfurter ein.
Während der BVB die Vizemeisterschaft durch Samuele Inácios ersten Bundesligatreffer (72.) absicherte und Nationalspieler Felix Nmecha nach siebenwöchiger Verletzungspause sein Comeback gab, stand Riera teils fassungslos, teils hadernd in seiner Coachingzone.
Frankfurt-Coach Riera unter Druck
Erstmals seit fünf Jahren könnte die SGE das internationale Geschäft verpassen. Der Anschlusstreffer durch Jonathan Burkardt (87.) kam zu spät.
Der Spanier Riera ist seit Anfang Februar Trainer der Eintracht, er folgte auf den entlassenen Dino Toppmöller. Doch Riera konnte das Team sportlich nicht stabilisieren, auch sein Auftreten in der Öffentlichkeit wirkte oft unglücklich.
Laut verschiedener Medien galt das Spiel in Dortmund als wegweisend - eine Trennung noch vor dem letzten Heimspiel am Samstag kommender Woche (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfB Stuttgart sei nicht ausgeschlossen.
Eintracht setzt nach langer Zeit wieder auf Dahoud
Am Freitag in Dortmund ging eine besondere Maßnahme Rieras direkt auf: Mahmoud Dahoud durfte erstmals seit dem 21. Februar wieder auflaufen und war sofort mittendrin. Er ließ sich im Dribbling von gleich vier Dortmundern nicht stoppen, passte den Ball zu Uzun, der sehenswert abschloss.
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Eintracht-Profi Mahmoud Dahoud (.) und Jobe Bellingham (r.) vom BVB im Kampf um den Ball
Fotocredit: Getty Images
Doch der Führungstreffer gab den Frankfurtern nicht allzu lang die Kontrolle. Der BVB, der im Vorfeld dieses letzten Heimspiels der Saison seine Profis Julian Brandt, Salih Özcan und Niklas Süle sowie den im März freigestellten Sportdirektor Sebastian Kehl verabschiedet hatte, vergab durch Inacio (17.) eine riesige Ausgleichschance. Einen Kopfball des Italieners wehrte Michael Zetterer stark ab.
Gegen die Direktabnahme von Guirassy war der Torhüter aber ebenso machtlos wie bei Schlotterbecks Abschluss. Die Gegentreffer unmittelbar vor der Pause wirkten wie ein Schock für die Frankfurter.
BVB kontrolliert Spiel - Inácio trifft
Dank Zetterer, der gegen Julian Ryerson (60.) parierte, blieb es jedoch zunächst bei dem knappen Rückstand. Uzun (62.) verpasste bei einem der wenigen Frankfurter Angriffen den Ausgleich.
Dortmund kontrollierte das Spiel, Brandt (68.) scheiterte an Zetterer. Die Frankfurter mühten sich zwar, liefen aber meist nur hinterher und wurden kaum gefährlich.
In der Schlussphase feierte Nmecha sein Comeback, kurz zuvor traf Inácio. Burkardts Treffer ließ Frankfurt kurz hoffen. In der Schlussphase erhielt auch Niklas Süle, der sein Karriereende angekündigt hat, noch Einsatzminuten.
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(SID)
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Quelle: Perform
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