Alexander Nübel wird nicht zum FC Bayern zurückkehren - Rekordmeister baut erneut auf Neuer, Urbig und Ulreich

Alexander Nübel wird planmäßig nicht zum FC Bayern zurückkehren. Das bestätigten Sportdirektor Christoph Freund und Präsident Herbert Hainer. "Wir gehen mit den Tormännern, die wir jetzt haben, auch in die nächste Saison", erklärte Freund. Nach Informationen der "Bild" will der Rekordmeister für Nübel, der seit drei Jahren an den VfB Stuttgart ausgeliehen ist, einen festen Abnehmer finden.

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Quelle: Perform

Die Leihe nach Stuttgart war im Grunde eine Win-win-Situation: Nübel durfte sich bei einem guten Bundesligateam beweisen, Stuttgart gelang auch dank des starken Torwartes die Entwicklung zu einem Champions-League-Klub.
Theoretisch würde sich die Leihe auch für den FC Bayern auszahlen, der den damals 23-Jährigen vom FC Schalke verpflichtete. Schließlich könnte Nübel als Nationalspieler an die Säbener Straße zurückkehren - dazu wird es aber aller Voraussicht nach nicht kommen.
Sportdirektor Freund attestierte seinem Leihspieler zwar eine "sehr gute Saison", berichtete aber auch von einem "Austausch mit seinem Management". In den Gesprächen dürfte es vor allem um die Planungen des alten und neuen deutschen Meisters gegangen sein.
Die sind auf der Torwartposition seit den Vertragsverlängerungen von Manuel Neuer und Sven Ulreich eindeutig: "Wir gehen mit den Tormännern, die wir jetzt haben, auch in die nächste Saison", stellte Freund klar und meint damit Neuer, Jonas Urbig und Ulreich.

Bayern will Nübel verkaufen

Eine Rückkehr sei "nicht der Plan", wie auch Präsident Hainer auf der Meisterfeier am Sonntag bestätigte.
"Im Sommer läuft die Leihe von Nübel in Stuttgart aus und dann werden wir sehen, wie es weitergeht. Aber im Moment gehe ich nicht davon aus, dass er zum FC Bayern zurückkehrt", so der 71-Jährige.
Alexander Nübel und Manuel Neuer kennen sich aus dem DFB-Team – werden aber wohl keine Teamkollegen beim FC Bayern

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Fotocredit: Getty Images

Nübel hat in München noch einen gültigen Vertrag bis 2030. Heißt: Damit der Schlussmann nicht zurückkehrt, müsste der FC Bayern einen Abnehmer finden.
Nach Informationen der "Bild" soll vor allem die englische Premier League als Ziel des 29-Jährigen infragekommen. Auch, weil Nübel mit seinem aktuellen Vertrag wohl ein Gehalt von rund elf Millionen Euro kassiert - zu viel für den VfB Stuttgart.

Nübel-Nachfolger hat noch zwei Endspiele

Stattdessen soll verschiedenen Medien zufolge künftig Dennis Seimen die Nummer eins beim VfB werden. In der laufenden Saison hat der 20-Jährige beim SC Paderborn mit guten Leistungen überzeugt. Für Seimen stehen in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg (Donnerstag, ab 20:30 Uhr im Liveticker) indes noch zwei Endspiele an.
Genau wie Nübel in Stuttgart, der mit dem VfB noch den DFB-Pokal gewinnen will - spätestens nach der Weltmeisterschaft dürfte die Suche nach einem neuen Arbeitgeber so richtig heiß werden.
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Quelle: Perform


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