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Borussia Mönchengladbach setzt Aufwärtstrend unter Eugen Polanski fort - Sieg in Heidenheim verschärft FCH-Krise
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Update 22/11/2025 um 19:02 GMT+1 Uhr
Borussia Mönchengladbach hat seinen Aufwärtstrend beim Chefcoach-Debüt von Eugen Polanski fortgesetzt und damit die Krise beim 1. FC Heidenheim verschärft. Vier Tage nach der Beförderung ihres bisherigen Interimstrainers zur Dauerlösung setzten sich die Fohlen in der Fußball-Bundesliga mit 3:0 (1:0) beim Tabellen-Schlusslicht durch.
Shuto Machino macht für Gladbach den Deckel drauf
Fotocredit: Getty Images
Matchwinner Haris Tabakovic umarmte direkt nach Abpfiff mit einem breiten Grinsen den strahlenden Rückkehrer Tim Kleindienst.
Nach dem nächsten Sieg unter dem neuen Chefcoach Eugen Polanski war die Stimmung bei den Spielern von Borussia Mönchengladbach bestens. Mit dem 3:0 (1:0) beim Tabellen-Schlusslicht 1. FC Heidenheim setzten die Fohlen ihren Aufwärtstrend fort.
"Ich muss sagen, das war ein top Spiel von uns", sagte Tabakovic, der sein siebtes Saisontor erzielte, bei "Sky": "Es fühlt sich gut an, mit der Mannschaft zusammenzuspielen, dieses Vertrauen ineinander."
Voll des Lobes war der Stürmer für den vorherigen Interimstrainer Polanski, der am Dienstag mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet worden war: "Er hat gewusst, wie er uns anpacken muss."
Gladbach atmet auf
Kevin Diks (45.+1) per Foulelfmeter, der auf Heidenheimer Seite für reichlich Gesprächsstoff sorgte, Tabakovic (55.) und Shuto Machino (76.) bescherten den Gladbachern den vierten Pflichtspielsieg in Folge.
Nach ihrem Horror-Saisonstart verschaffte sich die Borussia mit nun zwölf Punkten weiter Luft in der Bundesliga-Tabelle.
Frust beim FCH: Schmidt kritisiert Elfmeter
Auf der anderen Seite herrschte Enttäuschung, für Heidenheim wird die Lage am Tabellenende mit lediglich fünf Zählern immer ernster.
"Das haben wir uns natürlich insgesamt anders vorgestellt", sagte FCH-Trainer Frank Schmidt, der Unverständnis mit Blick auf die Elfmeterentscheidung äußerte. "Wahnsinn, da wird gehalten an jeder Position", sagte Schmidt: "Ich hätte ihn nicht gegeben."
Polanskis Team im Aufwind
Gladbach setzte derweil seinen Lauf fort. Polanski hatte zuvor erklärt, wieder "ein Stück weit mehr Euphorie" um die Gladbacher entfachen zu wollen.
Bei diesem Vorhaben kann der 39-Jährige auch wieder auf seinen Kapitän Kleindienst setzen, der nach langer Verletzung erstmals seit Mai wieder im Kader stand und in der Schlussphase (90.+1) eingewechselt wurde.
Tabakovic scheitert an Aluminium
Die Borussia übte in der zunächst stillen Voith-Arena von Beginn an Druck aus. In den ersten zwölf Spielminuten schwiegen beide Fanlager aus Protest gegen schärfere Sicherheitsmaßnahmen in Stadien.
Die große Chance zur Führung verpasste Tabakovic, der im Strafraum aus der Drehung heraus nur die Latte traf (17.).
Diks verwandelt umstrittenen Elfmeter
Gladbach setzte sich zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest, Heidenheim gelang es nur selten Akzente zu setzen. Die Gäste verteidigten konzentriert, zeigten sich selbst nach vorne aber nicht zwingend genug. Diks sorgte dann jedoch für die Führung per Elfmeter kurz vor der Pause.
Die Entscheidung sorgte auf Heidenheimer Seite für Unmut: Schiedsrichter Frank Willenborg hatte nach einem Gerangel im Strafraum, in dem der Gladbacher Nico Elvedi offenbar regelwidrig gehalten worden war, auf den Punkt gezeigt.
Gladbach-Doppelschlag nach der Pause
Nach einer insgesamt chancenarmen ersten Hälfte fand Gladbach zunächst auch im zweiten Durchgang kein Durchkommen, ehe Tabakovic traf. Die sehenswerte Vorarbeit leistete Rocco Reitz, der per Hacke auf den Stürmer ablegte.
Heidenheim stemmte sich in der Folge weiter dagegen, blieb aber ohne Erfolg. Gladbach ließ auf der anderen Seite in der Schlussphase einige Chancen liegen, dann aber Machino nutzte seine Gelegenheit.
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(SID)
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Quelle: Perform
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