Borussia Mönchengladbach: Trainer Eugen Polanski entlassen - Pleitenserie sorgt für ersten Rauswurf der Saison

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Borussia Mönchengladbach hat Trainer Eugen Polanski nach nur drei Spieltagen entlassen. Das teilte der Bundesligist einen Tag nach dem 0:5 beim SC Freiburg mit. Die Borussia steht noch ohne Punkt und mit einem Torverhältnis von 3:12 am Tabellenende. Polanski (40) hatte die Borussia in der vergangenen Saison ebenfalls nach drei Spieltagen als Nachfolger des entlassenen Gerardo Seoane übernommen.

Polanski nach 0:5-Pleite: "Kann die Fans verstehen"

Quelle: Perform

Eugen Polanski ist nicht mehr Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Ein Debakel in Freiburg setzte dem Katastrophen-Saisonstart die Krone auf.
Der schlechteste Saisonstart in der Klub-Historie war erst wenige Stunden alt, da schuf Borussia Mönchengladbach Fakten - und setzte Trainer Eugen Polanski vor die Tür. Rauswurf nach drei Spielen. Rumms.
"Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt", begründete Sportchef Rouven Schröder den ersten Trainerwechsel der Bundesliga-Saison. Das 0:5-Debakel beim SC Freiburg setzte dem Katastrophen-Saisonstart die Krone auf. Drei Spiele, null Punkte, 3:12-Tore: So etwas hatte es in der ruhmreichen Fohlen-Chronik noch nie gegeben.
Polanski reagierte emotional auf die Trennung. "Mönchengladbach war und bleibt mein Verein. Deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist", sagte der 40-Jährige, bevor er das Vereinsgelände am Sonntagmorgen um 10:20 Uhr verließ.

Neue Nachfolger gehandelt - Lichte Interimstrainer

Als mögliche Nachfolger sind die Namen Horst Steffen, Christian Eichner oder Dietmar Kühbauer im Gespräch. Bis ein neuer Cheftrainer gefunden ist, wird die Mannschaft zunächst interimistisch von Jan-Moritz Lichte betreut.
Polanski, ein Mönchengladbacher Urgestein, hatte nach etlichen Stationen im Verein die Borussia-Profis in der vergangenen Saison ebenfalls nach drei Spieltagen als Nachfolger des entlassenen Gerardo Seoane übernommen, am Ende der Spielzeit landete Gladbach auf dem zwölften Platz.
"Nach dem gelungenen Klassenerhalt haben wir zu dieser Saison einiges verändert. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen. Das tut mir leid", sagte Polanski: "Ich hoffe sehr, dass die Borussia ganz schnell die Kurve kriegt."
Wer die Elf vom Niederrhein im letzten Spiel vor der Länderspielpause am kommenden Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) daheim gegen Mainz betreuen wird, ist offen. Fakt ist: Mutmacher gibt es nach der Klatsche an der Dreisam kaum, der erfahrene Kapitän Tim Kleindienst erwies seiner Mannschaft mit der Gelb-Roten Karte zudem einen Bärendienst (52.).
Sportchef Schröder, der Polanski im November 2025 mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet hatte, hatte schon nach dem Debakel am Samstag in Freiburg ein Bekenntnis zum Trainer vermieden. "Du hast nur noch ein Spiel, dann hast du drei Wochen Länderspielpause. Und du möchtest nicht mit null Punkten in die Länderspielpause gehen", hatte er nach dem Schlusspfiff gesagt.

Drei Niederlagen in drei Spielen für die Borussia

Dem 0:3 in Leipzig und dem 3:4 gegen Elversberg folgte im Breisgau der nächste Offenbarungseid. Die Treffer vom Ex-Borussen Yannik Engelhardt (23./79.) sowie Igor Matanovic (29./77.) und Maximilian Eggestein (86.) besiegelten den schlechtesten Start der Vereinsgeschichte.
"Wir kennen das Geschäft und Kritik ist berechtigt. Wenn wir null Punkte haben, bin ich mit dafür verantwortlich und stehe an vorderster Front", hatte Polanski selbst gesagt und "ehrliche Gespräche" angekündigt.
Diese führten nun zu einem krachenden Ergebnis.
(SID)
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Quelle: Perform


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