BVB: Hans-Joachim Watzke sieht Dortmunder Zurückhaltung auf Transfermarkt gelassen - "Nicht jeden Wahnsinn mitmachen"
Update 08/08/2025 um 11:11 GMT+2 Uhr
Borussia Dortmund hält sich bisher auf dem Transfermarkt weitgehend zurück. Mit Jobe Bellingham und Yan Couto gab es lediglich zwei Neuzugänge, die über 20 Millionen Euro kosteten. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke macht sich aber keine Sorgen. "Ich bin da schon gelassen, weil ich ja weiß, was unsere sportliche Leitung sich ungefähr vorstellt. Man muss aber auch nicht jeden Wahnsinn mitmachen."
Sebastian Kehl und Hans-Joachim Watzke (r.) dürften noch länger beim BVB zusammenarbeiten.
Fotocredit: Getty Images
"Man muss beharrlich bleiben", meinte der 66-Jährige im Interview mit "Sky". In der vergangenen Saison hätte man die eigenen Transfers "schon relativ früh eingetütet". Die Folge sei eine "Rieseneuphorie" gewesen, so Watzke. "Anschließend haben wir nur auf die Schnauze gekriegt dafür."
Daher sei es vielleicht "ganz gut, wenn wir ohne so eine Rieseneuphorie in die Saison starten", erklärte der BVB-Boss. "Ich glaube, dass wir jetzt schon eine sehr gute Mannschaft haben und ich glaube, dass wir eher noch ein bisschen was in der Spitze der Breite tun müssen."
Durch die wenigen Transfers sei Dortmund vermutlich die Spitzenmannschaft, "die am wenigsten Fluktuation hatte. Das mag in der heutigen Zeit mit der Transfereuphorie, den Transferexperten und Transfersendungen ein bisschen altmodisch klingen."
Manchmal sei es aber gut, "wenn man eine Mannschaft hat, wo man nicht so eine hohe Fluktuation hat. Das macht mich eher optimistisch."
Watzke: Transferperiode "noch nicht zu Ende"
Der BVB habe in der letzten Spielzeit nicht nur in der Bundesliga eine gute Rückrunde gespielt, sondern sei in der Königsklasse und zuletzt bei der Klub-WM auch erst an den Topklubs FC Barcelona und Real Madrid gescheitert.
Die Transferperiode sei zudem "noch nicht zu Ende. Nicht für uns, aber auch für andere noch nicht. Am Ende muss man dann am 1. September Bilanz ziehen, welcher Klub sich wie sehr verstärkt hat."
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