Eintracht Frankfurt sucht Nachfolger für Toppmöller: Krösche äußert sich zu Gerüchten um Marco Rose und Xabi Alonso

Markus Krösche hat klare Vorstellungen bei seiner Suche nach einem neuen Coach für Eintracht Frankfurt. "Wir wollen schon jemanden als Trainer verpflichten, der offensiven und mutigen Fußball spielen lässt", sagte der Sportvorstand des Bundesligisten am Montag: "Und er muss die Bereitschaft haben, Spieler weiterzuentwickeln. Das sind die Kernaufgaben bei Eintracht Frankfurt."

Xabi Alonso (l.) und Dino Toppmöller

Fotocredit: Imago

Markus Krösche ließ sich nicht aus der Reserve locken - auch nicht von der Frage nach Xabi Alonso. "Guter Versuch. Aber Namen diskutieren wir hier nicht", sagte der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt mit Nachdruck.
Details in der Trainerfrage wollte der Sportchef am Montag im prallgefüllten Pressekonferenz-Raum des Proficamps partout nicht preisgeben. Das war schon beim Ansatz vor Alonso ("Was ist denn mit Marco Rose?") so: "Wir werden hier sicherlich keine einzelnen Personen diskutieren."
Nachdem am Sonntag Dino Toppmöller als Coach beim Bundesligisten seinen Hut nehmen musste, läuft die Suche nach einem Nachfolger natürlich auf Hochtouren.
Interimsweise übernehmen U21-Trainer Dennis Schmitt sowie U19-Trainer und Klub-Ikone Alexander Meier die Verantwortung. Und dann? Was braucht die defensiv komplett verunsicherte Mannschaft für einen Charakter auf der Bank, um die Atmosphäre zu verbessern?

Gerüchte um Rose und Xabi Alonso - wer übernimmt Frankfurt?

"Die Stimmung kippt immer dann ins Positive, wenn du erfolgreich bist", sagte Krösche lediglich. Und sein Zeitplan? "Dennis Schmitt ist bis auf Weiteres der Trainer. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Zumindest für die Königsklasse am Mittwoch (18:45 Uhr live im Ticker) in Aserbaidschan bei Qarabag Agdam gilt das.
Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, Krösche würde ein Gespräch mit dem vor einer Woche bei Real Madrid entlassenen Alonso anstreben. Kein Kommentar - da bleiben nur die Berichte aus dem Umfeld des Vereins. Ein Engagement von Startrainer Alonso, der nach seinem Aus bei den Königlichen wohl eher ein Kandidat für absolute Top-Klubs sein wird, wäre ein großer Coup, ist aber unwahrscheinlich.
Dass Rose übernimmt, scheint da schon realistischer zu sein. Der ehemalige Trainer von Borussia Mönchengladbach, RB Leipzig und Borussia Dortmund kennt die Bundesliga gut. In Gladbach bewies er von 2019 bis 2021, dass er einer hochveranlagten Mannschaft zum nächsten Schritt verhelfen kann, als er die Fohlen bis in die Champions League führte und dort selbst Real Madrid Paroli bot.

Krösche benennt Saisonziele klar

Denn, immerhin das verriet Krösche, der neue Trainer sollte Europapokalerfahrung mitbringen, "offensiven und mutigen Fußball spielen lassen - und auf der anderen Seite auch Spieler weiterentwickeln". Rose passt in dieses Profil.
Weitere Namen geistern durch die Medien, etwa Edin Terzic oder Roger Schmidt. Mit Letzterem, das erwähnte Krösche ganz beiläufig, arbeitete er einst bei Bayer Leverkusen zusammen. Doch mehr als Interpretationen und Fantasieren ließ Krösche nicht zu.
Deutlich wurde er dagegen bei dem, was er in dieser Saison noch erreichen möchte. "Wir haben noch zwei Champions-League-Spiele. Wir haben noch die Möglichkeit, in die K.o.-Phase zu kommen", sagte Krösche: "Zudem haben wir fast noch die komplette Rückrunde in der Bundesliga vor uns, um unser Ziel - das internationale Geschäft - weiter zu verfolgen."
(SID)
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Quelle: Perform


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