Eintracht Frankfurt lässt in Heidenheim Federn: SGE spielt trotz klarer Überlegenheit nur Unentschieden

Eintracht Frankfurt hat nach dem bitteren Pokal-Aus gegen Borussia Dortmund den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Die ambitionierte Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller kam bei Abstiegskandidat 1. FC Heidenheim trotz klarer Überlegenheit nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus. Für die Hessen war es auch mit Blick auf das wichtige Champions-League-Spiel am Dienstag ein Stimmungsdämpfer.

Eintracht Frankfurt gegen Heidenheim

Fotocredit: Getty Images

Dino Toppmöller schüttelte nach dem Abpfiff enttäuscht den Kopf. Anstatt Selbstvertrauen für das wegweisende Champions-League-Spiel bei der SSC Neapel zu sammeln, musste der Trainer von Eintracht Frankfurt einen unerwarteten Dämpfer bei einem Abstiegskandidaten verarbeiten.
Nur vier Tage nach dem bitteren Pokal-Aus gegen Borussia Dortmund kamen die Hessen nicht über ein 1:1 (0:1) beim 1. FC Heidenheim hinaus.
"Das war vom Ergebnis zu wenig. Wir wollten drei Punkte mitnehmen. In der ersten Halbzeit hatten wir im letzten Drittel nicht die Lösungen. In der zweiten Halbzeit hatten wir deutlich mehr Chancen", sagte Kapitän Robin Koch bei "Sky".
Budu Siwsiwadse brachte den FCH, der bislang in fünf Pflichtspielen noch keinen Punkt gegen die Eintracht geholt hatte, in der 32. Minute in Führung. Rasmus Kristensen (55.) glich aus. Für das Team von Trainer Frank Schmidt bleibt die Lage im Abstiegskampf prekär, Heidenheim ist nun Schlusslicht.

Uzun muss verletzt runter

Der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald war dennoch "stolz auf die Mannschaft". Man habe "gegen eine Champions-League-Mannschaft alles rausgehauen".
Toppmöller verzichtete in der Startelf auf Torjäger Jonathan Burkardt. Dafür bekam Elye Wahi eine Chance. Die Eintracht kontrollierte zu Beginn das Geschehen. Doch mehr Entschlossenheit, wie von Schmidt nach der Pokalniederlage gegen den Hamburger SV gefordert, zeigte zunächst der Gastgeber.
Die Eintracht tat sich dagegen schwer, Chancen zu kreieren. Zu allem Überfluss musste Can Uzun schon früh raus. Der Jungstar verletzte sich offenbar am linken hinteren Oberschenkel. Für Uzun kam Mario Götze. Und der war noch gar nicht richtig auf dem Platz, da stand es 0:1.

Kristensen gleicht per Kopf aus

Mathias Honsak und vor allem Arijon Ibrahimovic bereiteten den Treffer für Siwsiwadse glänzend vor. Die überlegene Eintracht agierte gegen leidenschaftlich verteidigende Heidenheimer dagegen zu umständlich. So blieb es bei einer einzigen Möglichkeit durch Wahi kurz vor der Pause.
Nach dem Wechsel legte die Eintracht vehement los. Ellyes Skhiri hatte mit einem Kopfball an die Latte jedoch Pech. Die Gäste erhöhten nun den Druck und wurden schnell belohnt, als Kristensen eine Flanke von Nathaniel Brown überlegt einköpfte.
Die Eintracht blieb dran, Toppmöller brachte nach gut einer Stunde Burkhardt. Heidenheim lauerte auf Konter.
(SID)
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Quelle: Eurosport


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