Muss Bayern-Flop Sacha Boey gehen? FCB-Sportdirektor Max Eberl recht deutlich: "Es macht Sinn, sich zu verändern"
VonLukas Fegers
Publiziert 07/01/2026 um 08:26 GMT+1 Uhr
Seit seinem Wechsel vor knapp zwei Jahren zum FC Bayern München konnte sich Sacha Boey nicht durchsetzen, nun könnte seine Zeit bald abgelaufen sein. Mit der Rückkehr von Hiroki Ito und Alphonso Davies "haben wir Außenverteidiger en masse von sehr hoher Qualität", sagte Sportvorstand Max Eberl am Dienstag bezüglich Boey: "Und dann kann es für den einen oder anderen Spieler echt schwer werden."
Kompany: "Immer Flexibilität im Kopf"
Quelle: Perform
Es ergebe "auch Sinn, wenn man sich Gedanken macht, vielleicht sich zu verändern", führte Eberl in der Mixed Zone am Rande des Testspiels bei RB Salzburg (5:0) aus.
Nach seinem Kreuzbandriss hatte Davies im Dezember sein Bundesliga-Comeback gefeiert. Auch Ito sah nach seinem Mittelfußbruch zuletzt wieder mehr Pflichtspielminuten. In Salzburg traf der Japaner zudem zum 1:0-Halbzeitstand.
Bei Boey sieht die Lage hingegen anders aus. Hatte der Franzose zu Saisonbeginn in den ersten neun Bundesligapartien jedes Mal auf dem Rasen gestanden und mehrmals von Beginn an gespielt, hat sich das jedoch wieder geändert.
Seit Anfang November kam Boey nicht mehr zum Einsatz, seit Anfang Dezember fiel er offiziell krankheitsbedingt aus. Zwar war der Außenverteidiger am Samstag beim ersten FCB-Training des neuen Jahres an der Säbener Straße zu sehen. Beim einzigen Testspiel in Salzburg vor dem Bundesliga-Wiederauftakt am kommenden Wochenende fehlte Boey jedoch weiter krankheitsbedingt im Kader von Trainer Vincent Kompany.
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Sacha Boey konnte bei den Bayern nie wirklich Fuß fassen.
Fotocredit: Getty Images
Boey hat schweren Stand unter Kompany
Im Januar 2024 war Boey für 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul zum deutschen Rekordmeister gewechselt, sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2028. Wie unter Kompany-Vorgänger Thomas Tuchel hat der 25-Jährige aber auch beim aktuellen Bayern-Coach einen schweren Stand.
Insgesamt kommt Boey bisher nur auf 1655 Einsatzminuten, absolvierte bloß 37 Pflichtspiele (ein Tor, fünf Vorlagen) - auch daher gilt er seit Längerem als möglicher Wechselkandidat. Die jetzigen Worte von FCB-Sportdirektor Eberl befeuern die Spekulationen um einen baldigen Abgang des Transfer-Flops weiter.
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Eberl: Upamecano-Verlängerung "unsere oberste Priorität"
Quelle: Perform
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