FC Bayern im Transfer-Poker um Nick Woltemade: VfB-Boss Alexander Wehrle setzt deutschem Rekordmeister ein Ultimatum

Der Transfer-Poker um Nick Woltemade ist noch nicht beendet. VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle nannte im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" allerdings eine Deadline, bis zu welcher ein Deal in trockenen Tüchern sein müsse. "Wir spielen am Samstag den Supercup. Bis spätestens zum Anpfiff sollte auch alles geklärt sein", meinte der 50-Jährige vor dem Duell mit Bayern (20:30 Uhr im Liveticker).

Nick Woltemade bleibt beim FC Bayern hoch im Kurs

Fotocredit: Getty Images

"Wenn man einen Spieler unbedingt verpflichten will, müsste man auch in der Lage sein, in dieser Zeit eine Lösung zu erzielen", so Wehrle.
"Es ist jetzt eine Strecke von sechseinhalb Wochen. Irgendwann ist auch mal gut", meinte der Boss des VfB Stuttgart. Sollte bis Samstag keine Einigung erzielt werden, sei der Stürmer (Vertrag bis 2028) in diesem Sommer "unverkäuflich", stellte Wehrle klar.
Die Münchener bemühen sich seit Monaten um Woltemade. Bereits seit der U21-EM, bei der der Torjäger im Juni mit dem deutschen Team im Finale England unterlegen (2:3 n.V.) war, sollen sich Woltemade und die Bayern über einen Transfer einig sein.
Doch mit den Schwaben konnte noch kein Abschluss erzielt werden. Der Münchener Sportvorstand Max Eberl hatte in der Vorwoche betont, dass ein Transfer Woltemade "vom Tisch" sei, da Stuttgart nicht mit dem FC Bayern reden wollen.

Matthäus rät FC Bayern zu Woltemade-Wechsel

Die Bayern boten bislang dem Vernehmen nach 50 Millionen plus fünf Millionen Euro Boni. Der DFB-Pokalsieger will aber wohl erst ab 65 Millionen mit den Münchnern verhandeln. Die neuen Aussagen von Wehrle scheinen nun aber wieder Verhandlungen zu ermöglichen.
Durch den bevorstehenden Abschied von Kingsley Coman in Richtung Saudi-Arabien hätte der deutsche Rekordmeister finanziell mehr Spielraum. Rund 30 Millionen Euro sollen die Bayern für den Franzosen einnehmen können.
Auch Lothar Matthäus rät in seiner Kolumne für "Sky" weiter zu einem Transfer des 23-Jährigen: "Natürlich sagt man, dass man sich nicht unter Druck setzen lässt, aber andererseits hat man auch eine Verpflichtung gegenüber Woltemade, der sich klar und deutlich zum FC Bayern bekannt hat."
"Wenn man Coman abgibt, wären Einnahmen da, die ganz sicher genutzt werden, um Spieler zu holen, die man gerne in München sehen würde", so der Rekordnationalspieler.
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(mit SID)
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Quelle: Perform


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