FC Bayern München: Markus Babbel kritisiert Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß scharf - "verstehe ihn schon länger nicht mehr"
VonJan Zesewitz
Publiziert 11/07/2025 um 15:40 GMT+2 Uhr
Markus Babbel hat Uli Hoeneß scharf für dessen Aussagen in Richtung Lothar Matthäus bezüglich eines möglichen Transfers von Nick Woltemade zum FC Bayern kritisiert. Im Podcast "Absolut Fußball" sagte der 52-Jährige: "Ich verstehe Uli Hoeneß nicht mehr, aber schon seit Längerem nicht mehr." Den Sportvorstand Max Eberl verteidigte der Ex-Bayern-Spieler gegen die mediale Kritik.
Musiala nimmt Donnarumma in Schutz: "Niemand ist schuld daran"
Quelle: Eurosport
"Es ist doch als Experte logisch, wenn einer einen Vertrag bis 2028 hat und der Verein keine Not hat, ihn zu verkaufen, dann seine Meinung kundzutun", sagte Babbel über Matthäus' Aussagen. Der Rekordnationalspieler hatte eine Ablösesumme von 80 bis 100 Millionen Euro für Woltemade vom VfB Stuttgart ins Spiel gebracht. Babbel weiter. "Und jetzt kommt der Uli Hoeneß wieder und beleidigt ihn öffentlich. Und ich frage mich: Was soll das?"
Hoeneß hatte gegen den "Sky"-Experten scharf geschossen und gesagt: "Matthäus hat nicht alle Tassen im Schrank."
Babbel wurde im Interview deutlich gegenüber dem jetzigen Ehrenpräsidenten, der zu Babbels Bayern-Zeiten in den 90er-Jahren der Manager des Teams war.
"Er merkt gar nicht mehr, dass er mittlerweile das größte Problem des FC Bayern ist", sagte der 52-Jährige. Er schadet dem Verein mehr, als er ihm im Moment nutzt. Jan-Christian Dreesen sagt: 'Wir reden nicht über andere Spieler.‘ Was macht Uli Hoeneß eine halbe Stunde später? Sagt: 'Der Woltemade ist ein Riesenkicker und den holen wir gerne. Und wenn es dieses Jahr nicht klappt, dann holen wir ihn nächstes Jahr.'"
Babbel springt Eberl zur Seite
Hoeneß müsse sich entscheiden, ob er am Tagesgeschäft beteiligt bleiben möchte oder eben nicht - "das Zwischendrin ist für alle Beteiligten ein Desaster."
Den Sportvorstand Eberl, seit März 2024 im Amt, nahm Babbel gegen die Kritik von Außen in Schutz: "Es ist nicht eine Geschichte dabei, wo sie sich um einen Spieler bemühen und diese nicht ans Licht kommt. Und Max Eberl ist die ärmste Sau, weil er lustigerweise dann alles wegmoderieren muss und vor allen Dingen sich permanent rechtfertigen muss, warum die Dinge nicht klappen."
Das Lebenswerk von Hoeneß will Babbel dabei nicht in Zweifel ziehen: "Er hat einen Riesenanteil, dass der FC Bayern so dasteht, wie er heute dasteht und das wird ihm auch keiner nehmen."
Das könnte Dich auch interessieren: Medienbericht: Flick degradiert ter Stegen endgültig
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/07/06/image-1eb9e44e-730b-4a5a-a1e0-9109260955cb-85-2560-1440.jpeg)
Müller nach Musiala-Aus: "Keine geschmacklosen Diskussionen führen"
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung