FC Bayern: Lothar Matthäus lobt Transfers von Sportvorstand Max Eberl - "Hat einen sehr guten Job gemacht"

Max Eberl musste sich in seiner Rolle als Sportvorstand des FC Bayern schon viel Kritik gefallen lassen. Auch in der aktuellen Sommer-Transferperiode läuft augenscheinlich nicht alles glatt. Da kommt es doch überraschend daher, dass Eberl nun einen prominenten Fürsprecher hinter sich weiß: Lothar Matthäus hat die Transferpolitik des 51-Jährigen gelobt, Eberl habe "einen sehr guten Job gemacht".

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Quelle: Perform

Für sein Urteil lieferte der deutsche Rekord-Nationalspieler eine ganze Reihe von Argumenten. Er sei beim FC Bayern "häufig kritisch", leitete Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne ein: "Aber Max Eberl hat auf der Verkaufsseite gut gearbeitet".
Der deutsche Rekordmeister hat in diesem Sommer insgesamt neun Akteure fest abgegeben. Mit Mathys Tel (35 Millionen/Tottenham Hotspur), Kingsley Coman (25 Millionen/Al-Nassr) und Paul Wanner (15 Millionen/PSV Eindhoven) brachten drei davon zweistellige Millionenbeträge ein.
"Er hat mit seinen Verkäufen über 100 Millionen Euro eingenommen und durch diese Abgänge auch einen richtig großen Berg an Gehalt eingespart. Diese Einsparungen waren auch die Aufgabe von Eberl", analysierte Matthäus.
Dass Thomas Müller (Vancouver Whitecaps) und Leroy Sané (Galatsaray Istanbul) den Verein ablösefrei verlassen haben, gleiche sich dadurch aus, dass in Jonathan Tah und Tom Bischof zwei deutsche Nationalspieler - den Gesamtbetrag von 2,3 Millionen Euro für deren Einsätze bei der Klub-WM ausgeklammert - ebenfalls ohne Ablöse den Weg nach München fanden.

Matthäus sieht Díaz stärker als Sané

Im Grunde war Star-Neuzugang Luis Díaz mit seinen 70 Millionen Euro also der einzige neue Mann, der richtig Geld gekostet hat. Der erste Eindruck des Linksaußen ist verheißungsvoll - das sieht auch Matthäus so.
"Diaz bringt neue Elemente ins Bayern-Spiel. Er ist schnell, torgefährlich, arbeitet viel und agiert körperlich auf dem Platz anders als Sané. Deswegen sehe ich ihn als guten Einkauf", so der Weltfußballer von 1990.
Lothar Matthäus hat die Arbeit von Max Eberl gelobt.

Lothar Matthäus hat die Arbeit von Max Eberl gelobt.

Fotocredit: Getty Images

Wegen seiner besseren Defensiv-Arbeit sei Díaz gar ein Upgrade gegenüber dem abgewanderten Sané. Zusammen mit Michael Olise und Stoßstürmer Harry Kane ist der Kolumbianer auf bestem Wege dem FC Bayern in der Offensive ein "magisches Dreieck" zu bescheren.
Angesichts der aufgezählten Punkte fällt Matthäus' Eberl-Fazit "sehr gut" aus. "Er hat frischen Wind reingebracht und einiges an Spielermaterial verkauft, das nicht mehr gebraucht wurde", resümierte er.
Der 6:0-Erfolg über RB Leipzig gibt Eberl bisher recht. Am Mittwoch wartet in der ersten Runde des DFB-Pokals eine Pflichtaufgabe auf den Rekordchampion. Drittligist Wehen Wiesbaden lädt zum Pokalfight (ab 20:45 Uhr im Liveticker).
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Quelle: Perform


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