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RB Leipzig gewinnt umkämpftes Spiel gegen den FC St. Pauli: Kiezkicker stehen im Abstiegskampf weiter unter Druck
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Update 09/05/2026 um 18:13 GMT+2 Uhr
Als die Spieler von RB Leipzig zu den Klängen der Champions-League-Hymne feierten, suchten die erneut geschlagenen Kiezkicker des FC St. Pauli Trost bei den mitgereisten Fans. Beim 1:2 (0:1) in der Red-Bull-Arena hatte das Kellerkind eine gute Leistung gezeigt, steht im Abstiegskampf aber nun vor einem Alles-oder-Nichts-Spiel. RB dagegen machte mit dem Sieg die Rückkehr in die Königsklasse klar.
Xaver Schlager brachte RB Leipzig gegen St. Pauli in Führung
Fotocredit: Getty Images
"Mit euch zusammen haben wir unser Ziel erreicht. Trinkt heute einen", brüllte RB-Kapitän David Raum in das Stadion-Mikrofon in Richtung der Fans. Auf der Tribüne klatschte Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff mit Ralf Rangnick ab, der Leipzig vor zehn Jahren in die Bundesliga geführt hatte. Auch Sportchef Jürgen Klopp war am Samstag extra angereist.
Mit Erfolg: Die Treffer von Xaver Schlager (45.) und Willi Orban (54.) sorgten dafür, dass sich die Sachsen nach einjähriger Europapokal-Abstinenz wieder mit den besten Teams des Kontinents messen dürfen. Die tapfer kämpfenden Gäste kamen durch Abdoulie Ceesay (86.) noch einmal heran - aber zu spät.
"Es war bitter, dass wir zwei Standardtore fressen. Die Jungs haben alles reingeschmissen", sagte Trainer Alexander Blessin nach dem neunten sieglosen Spiel nacheinander bei "Sky". Die Rettung in die Relegation ist beim Saisonfinale gegen den Rivalen VfL Wolfsburg am kommenden Wochenende aber weiterhin möglich.
"Wir haben nach dem Spiel im Kreis gesagt: Mit dieser Leistung können wir auch gegen Wolfsburg was holen. Das müssen wir auch nächste Woche aufs Parkett bringen", sagte Blessin. Ähnlich sah das Verteidiger Lars Ritzka: "Mit einem Sieg können wir es schaffen, nur darauf wird es ankommen. Darauf muss diese Woche der Fokus liegen."
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Willy Orban traf für RB Leipzig gegen St. Pauli zum 2:0
Fotocredit: Getty Images
Schweigeminute für Opfer von Amokfahrt in Leipzig
Vor dem Anpfiff hatte kurzzeitig Stille in der Arena geherrscht. Mit einer Schweigeminute wurde der Opfer der Amokfahrt in Leipzig vom vergangenen Montag gedacht. Die Spieler von RB liefen mit Trauerflor auf, vor der Leipzig-Kurve stand "Leipzig steht zusammen - in jeder noch so dunklen Stunde!" auf einem Banner geschrieben.
Als der Ball rollte, übernahm RB zunächst die Kontrolle, strahlte dabei aber kaum Gefahr aus. Auf der Gegenseite ließ Martijn Kaars (34.) die Führung fahrlässig liegen, als er im Strafraum freistehend nur die Latte traf. "Es waren Zentimeter. Heute hat uns auch das Glück gefehlt", sagte Kaars später.
Stattdessen schlug Leipzig nach einer Ecke zu. Schlager, der den Klub im Sommer verlassen wird, schaltete im Strafraum am schnellsten. RB startete dank des Treffers mit größerer Sicherheit in die zweite Halbzeit - und legte schnell nach. Erst scheiterte Assan Ouédraogo (54.) am Pfosten, dann war Abwehrchef Orban nach einer Ecke per Kopf zur Stelle.
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(SID)
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Kompany kritisiert Schiedsrichter: "Hat jemand ein anderes Bild gesehen?"
Quelle: Perform
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