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Offiziell: RB Leipzig holt früheren Bayern-Spieler Demichelis als Cheftrainer - Argentinier wird Nachfolger von Werner
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Update 22/06/2026 um 19:16 GMT+2 Uhr
Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat den Argentinier Martín Demichelis als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 45-Jährige, einst Bundesliga-Profi bei Bayern München, folgt damit auf den in der vergangenen Woche entlassenen Ole Werner. Das gab der Klub am Montag bekannt, Demichelis erhält in Leipzig einen Vertrag bis 2028. Zuletzt war er beim spanischen Erstliga-Absteiger RCD Mallorca tätig.
Martín Demichelis übernimmt die Aufgabe als Trainer bei Bundesligist RB Leipzig
Fotocredit: Getty Images
Martin Demichelis für die "globale Ausrichtung": RB Leipzig hat den weitgereisten Argentinier als neuen Cheftrainer verpflichtet und damit die Nachfolge von Ole Werner geregelt.
Am Montagabend verkündete der Klub die Entscheidung für den prominenten Ex-Bayern, von dem sich RB Erfolge in Bundesliga und Champions League erhofft - und insgesamt wohl ein bisschen internationalen Glamour.
"Mit Martin Demichelis gewinnen wir einen Cheftrainer, der als Spieler und Trainer Erfahrungen in Europa, Südamerika und Nordamerika gesammelt und dabei auf höchstem Niveau gearbeitet hat", sagte Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer: "Diese internationale Perspektive passt hervorragend zu RB Leipzig und zur globalen Ausrichtung." Der Trainer verbinde "eine klare Spielidee mit hoher Intensität und fachlicher Kompetenz".
Demichelis erhält einen Zweijahresvertrag, er hat in seiner bisherigen Trainerlaufbahn schon einiges erlebt. Der langjährige Bayern-Profi sammelte nach dem Karriere-Ende 2017 zunächst erste Erfahrungen im Nachwuchsbereich der Münchner, seine erste Station als Chef einer Profimannschaft trat er 2023 bei seinem Jugendverein River Plate an - und führte den Klub aus Buenos Aires schon in seiner Debütsaison zur argentinischen Meisterschaft.
Demichelis stieg mit Mallorca ab
Mitte 2024 wurde Demichelis dort allerdings entlassen und wechselte zu CF Monterrey nach Mexiko, hier musste er im Mai 2025 gehen. Erstmals in Europa heuerte er im vergangenen Februar bei RCD Mallorca an, dort konnte er den Abstieg in die 2. Liga nicht verhindern.
In Leipzig will er nun eine Mannschaft "formen, die mutigen, intensiven und attraktiven Fußball spielt, Verantwortung übernimmt und die Menschen in Leipzig mit ihrer Leidenschaft begeistert. Außerdem freue ich mich sehr darauf, mit RB Leipzig in der Champions League anzutreten."
Die Trennung von Werner in der vergangenen Woche hatte sich schon eine Weile angedeutet - obwohl der Trainer mit dem Team als Bundesliga-Dritter wie erhofft die Champions League erreicht hatte. Geschäftsführer Schäfer sprach von einer "intensiven" Analyse, diese habe ergeben: Eine "inhaltliche Weiterentwicklung und veränderte Herangehensweise" seien notwendig.
Jürgen Klopp, "Global Head of Soccer" der Red Bull GmbH, hatte Werner einen "Klassejob" bescheinigt, "aber wir müssen auch nach vorne schauen".
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(SID)
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Quelle: MagentaTV
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