Joker Said El Mala rettet Aufsteiger 1. FC Köln gegen FC Augsburg Unentschieden- Drittes Saisontor für Shootingstar

Said El Mala hat mit seinem nächsten Geniestreich Sandro Wagner ein weiteres Erfolgserlebnis versaut. Dank eines Traumtores seines Shootingstars (76.) rettete Aufsteiger 1. FC Köln beim 1:1 (0:0) einen Punkt gegen Wagners FC Augsburg. Fabian Rieder (54.) hatte die Gäste vor 50.000 Zuschauern per Foulelfmeter in Führung gebracht, ehe Joker El Mala mit seinem dritten Saisontor ausglich.

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Quelle: Perform

Said El Mala erhielt von Augsburgs Trainer Sandro Wagner einen anerkennenden Klaps auf die Wange, dann genoss Kölns neuer "Fußballgott" die Umarmungen von Familie und Freunden.
"Den knallt er super rein. Wir sind froh, dass er bei uns ist", sagte Kölns Mittelfeldspieler Eric Martel bei "Sky" über El Mala. Der U21-Nationalspieler hatte nach einer schönen Einzelaktion in den Winkel getroffen (76.). "Eins gegen eins und von außen - das ist genau seine Stärke", so Martel.
Dabei hatte der Teenager nach seinem Startelfdebüt und Solo-Tor in Hoffenheim (1:0) zunächst nur auf der Bank gesessen. Er wolle sein Juwel "nicht verheizen", betonte Trainer Lukas Kwasniok vor dem Anstoß bei "DAZN" und oraktelte bereits: "Ich hoffe, dass er das Spiel hintenraus entscheiden kann."
Köln liegt nach sieben Spieltagen mit elf Punkten weiter auf Kurs, Augsburg blieb nach dem schwachen Saisonstart immerhin im zweiten Spiel in Serie ohne Niederlage.

Kölns Kaminski trifft den Pfosten

"Wir wissen, dass wir noch viel vor uns haben. Aber wir sind eine richtig gute Truppe, deshalb stehen wir da, wo wir stehen", sagte FC-Keeper Marvin Schwäbe. Chancen waren zunächst Mangelware, die ersten guten Gelegenheiten hatten die Kölner.
Ein schwach getretener Freistoß von El-Mala-Vertreter Luca Waldschmidt aus 17 Metern war leichte Beute für DFB-Neuling Finn Dahmen (22.), Jakub Kaminski weckte das Stadion mit seinem Pfostenschuss dann erstmals so richtig auf (26.).
"Wir spielen gegen zwölf Leute", hatte Wagner schon vor der Partie gewarnt - doch die kurzzeitige Euphorie ebbte schnell wieder ab. Beide Teams agierten ohne echten Mittelstürmer, der FCA hatte bis zur Pause nicht einen einzigen gefährlichen Torabschluss.

El Mala kontert FCA-Strafstoß

Erst ein Elfmeter brachte nach dem Seitenwechsel Schwung ins Spiel: Dominique Heintz ließ gegen Kade das Bein stehen, den fälligen Strafstoß verwandelte Rieder sicher.
Kwasniok reagierte, brachte mit Comebacker Marius Bülter und El Mala (59.) sowie Ragnar Ache und Florian Kainz (74.) reichlich Offensivkräfte. Das zahlte sich aus. El Mala setzte den Ball nach einem wunderschönen Solo unter die Latte und wurde von den Fans als "Fußballgott" gefeiert.
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(SID)
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Quelle: Eurosport


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