VfB Stuttgart schlägt Bayer Leverkusen und springt auf einen Champions-League-Platz: Bayer geht nach früher Führung unter

Der VfB Stuttgart hat am 33. Spieltag der Bundesliga einen großen Schritt Richtung Champions-League-Quali für die nächste Saison gemacht. Die Schwaben besiegten Bayer Leverkusen 3:1 (2:1) und verdrängten die Werkself von Tabellenplatz vier. Nach dem Rückstand durch Aleix García (1.) drehten Ermedin Demirovic (5.), Maximilian Mittelstädt (45.+7/Elfm.) und Deniz Undav (58.) die Partie für den VfB.

Der VfB Stuttgart feiert den Sieg über Bayer Leverkusen

Fotocredit: Getty Images

Vor dem letzten Spieltag bei Eintracht Frankfurt liegt das Team von Hoeneß dank der besseren Tordifferenz vor der punktgleichen TSG Hoffenheim, die Werder Bremen 1:0 bezwang.
"Heute war es ein Top-Tag für uns alle", sagte Undav bei "Sky". Demirovic fügte an: "Ich möchte unbedingt nächstes Jahr Champions League spielen. Die Mannschaft und der Verein haben es verdient."
Leverkusen hat dagegen drei Punkte Rückstand auf die Konkurrenten und droht die dritte Champions-League-Teilnahme in Folge und damit das anvisierte Saisonziel zu verpassen. (zur Bundesliga-Tabelle).
Dabei erwischten die Gäste einen Traumstart: Nach einem Ballverlust von VfB-Verteidiger Ramon Hendriks im Mittelkreis stürmte Bayer in Überzahl auf das VfB-Tor zu, García traf nach nur 36 Sekunden zur Führung.

Tapsoba verursacht Elfmeter kurz vor der Pause

Ein Schock für den VfB? Überhaupt nicht. Demirovic hatte knapp fünf Minuten später die perfekte Antwort parat, als er nach einem Doppelpass mit Nikolas Nartey eiskalt links unten traf. Der Bosnier blieb auch in der Folge allgegenwärtig - Leverkusen bekam den Stürmer, der immer wieder gefährlich zum Abschluss kam, überhaupt nicht in den Griff.
Mal scheiterte Demirovic (24.) völlig freistehend an Edmond Tapsoba, der kurz vor der Linie klärte, mal an Bayer-Torwart Mark Flekken (43.) oder der eigenen Zielgenauigkeit (31., 45.).
In der Nachspielzeit stellte dann aber Tapsoba, der zuvor (19.) bereits Angelo Stiller im Strafraum böse an der Wade erwischt hatte, dem 28-Jährigen ein Bein - Mittelstädt lupfte den nach Videobeweis verhängten Elfmeter cool in die Tormitte.
Auch die zweite Halbzeit begann rasant. Erneut lag der Ball nach unter einer Minute im Tor, doch eine Abseitsstellung von Undav verhinderte letztlich den zweiten Treffer von Demirovic.
Stuttgart blieb dennoch klar überlegen: Mittelstädt (54.) scheiterte am herangrätschenden Jarell Quansah, Jeff Chabot (56.) an Flekken. Der dritte VfB-Treffer durch Undav war überfällig.
(mit SID)
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Quelle: Perform


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