VfB Stuttgart zerlegt Bayer Leverkusen nach Gala vor der Pause: Jamie Leweling schnürt Doppelpack - auch Deniz Undav trifft

Der VfB Stuttgart hat am 16. Spieltag der Bundesliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Schwaben gewannen bei Bayer Leverkusen dank einer furiosen ersten Halbzeit mit 4:1 (4:0). Jamie Leweling schnürte einen Doppelpack (7., 45.), zudem trafen Maximilian Mittelstädt (29., Elfm.) und Deniz Undav (45.+2) für den VfB. Für Leverkusen war Alejandro Grimaldo erfolgreich (66., Elfm.).

Jamie Leweling schnürte gegen Leverkusen einen Doppelpack

Fotocredit: Getty Images

Es war der erste VfB-Sieg gegen Bayer seit über sieben Jahren und 15 Pflichtspielen. Und: Auch VfB-Trainer Sebastian Hoeneß gewann im zwölften Anlauf erstmals in seiner Trainerkarriere gegen die Werkself.
Die Schreckensbilanz, hatte Hoeneß zuvor betont, wolle der VfB natürlich "etwas ändern". In 29 Pflichtspielen war Stuttgart seit 2010 auf Leverkusen getroffen, nur ein Sieg sprang in dieser Zeit heraus. "Die Motivation ist groß", sagte Hoeneß auch deshalb.
Gleich sieben potenzielle WM-Kandidaten von Bundestrainer Julian Nagelsmann begannen bei den Schwaben - und sie sollten zunächst die Hauptakteure sein.
Früh scheiterte Josha Vagnoman per Kopf am starken Bayer-Torhüter Mark Flekken (2.). Leweling blieb aus kurzer Distanz dagegen cool, nachdem ihn Deniz Undav perfekt in Szene gesetzt hatte.

Leverkusen ohne den verletzten Schik

Das Duell, das in den vergangenen beiden Jahren meist Spektakel geliefert hatte, verlor nach einem temporeichen Beginn etwas an Fahrt. Die Gäste kontrollierten die Partie dennoch - und blieben gefährlich: Nachdem Bayers Jeanuel Belocian Vagnoman ungestüm von den Beinen geholt hatte, verwandelte Mittelstädt den fälligen Strafstoß lässig.
Dem enttäuschenden Team von Trainer Kasper Hjulmand, das kurzfristig auf Torjäger Patrik Schick (muskuläre Probleme) verzichten musste, fehlte die Durchschlagskraft. Und defensiv agierte Bayer indiskutabel.
Einzig Ezequiel Fernández sorgte für echte Gefahr, den abgefälschten Ball parierte VfB-Keeper Alexander Nübel aber herausragend (32.).

Zweithöchster Pausenrückstand für Bayer in der Bundesligageschichte

Stuttgart schlug dagegen eiskalt zu. Undav setzte abermals Leweling ein, der Flekken auf dem falschen Fuß erwischte. Den Doppelschlag machte Undav perfekt: Er behauptete sich robust gegen Robert Andrich. Nur einmal lag Bayer in seiner Bundesliga-Geschichte zur Halbzeit höher zurück: Im Oktober 2021 hatte es 0:5 gegen die Bayern gestanden.
Hjulmands Team bemühte sich um Schadensbegrenzung. Martin Terrier (54.) und Ernest Poku (56.) fehlte die Genauigkeit, dazu blieb Nübel hellwach. Stuttgart verteidigte in der Schlussphase konzentriert - mit Ausnahme von Jeff Chabot, der einmal zu spät gegen Malik Tillman kam und Leverkusen den Anschluss vom Punkt durch Grimaldo ermöglichte.
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(SID)
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Quelle: Perform


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