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Werder Bremen nach Entlassung von Trainer Horst Steffen unter Druck - Bo Henriksen oder Bo Svensson als Nachfolger?
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Publiziert 02/02/2026 um 14:31 GMT+1 Uhr
Werder Bremen ist auf Trainersuche. Die Grün-Weißen entließen nach zehn Spielen ohne Sieg und den Absturz kurz vor die Abstiegsplätze Horst Steffen, der erst im Sommer als Wunschlösung beim SVW anfing. Die ersten möglichen Nachfolger werden mit Bo Henriksen und Bo Svensson bereits gehandelt. Fakt ist: Allein die Trainerentlassung wird die Werderaner kaum retten. Der Umbruch muss funktionieren.
Werder Bremen steckt in einer großen Krise
Fotocredit: Getty Images
Clemens Fritz ließ sich nicht locken. "Wir haben unser Profil klar dargelegt. Da gebe ich aber keine Informationen nach außen, sondern behalte das intern", sagte der Sportchef von Werder Bremen zur Fahndung nach Mister X.
Nach der Trennung von Horst Steffen und dem Abrutschen gefährlich nah an die Abstiegszone heran sucht die Führung des Traditionsklubs nun unter Hochdruck nach einem Nachfolger - und am Montag tauchten schon die ersten heißen Namen auf, die eine Sofortlösung sein könnten.
Bo Henriksen und Bo Svensson sollen laut übereinstimmenden Medienberichten auf der Kandidatenliste der Hanseaten stehen, die in Steffen bislang auf einen ruhigen, sachlichen Anführer setzten. Die beiden Dänen stehen für einen emotionaleren Ansatz. Die Gespräche sollen bereits angelaufen sein.
"Wichtig ist für uns, dass es um neue Energie, neue Impulse und eine klare Ansprache geht", hatte Fritz zur Trainersuche gesagt. Dazu würden die Kandidaten passen, die nach ihren Abgängen in Mainz bzw. bei Union Berlin wohl sofort verfügbar wären.
Duarte und Groß als Interimslösung
Derzeit bereiten Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß die verunsicherte Werder-Mannschaft auf die Partie beim SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) vor. Wenn alles passt, könnte im Breisgau aber schon ein neuer Mann die Aufstellung vornehmen.
Auch die Verpflichtung eines klassischen "Feuerwehrmanns" als Übergangstrainer für den Kampf um den Klassenerhalt hatten die Bremer nach der Trennung von Steffen nicht ausgeschlossen.
Kaum war die Info bekannt, brachte sich auch schon ein prominenter Ex-Werderaner ins Gespräch. "Da muss ein erfahrener Mann her, der die Situation kennt", sagte Felix Magath bei "RTL". Er sei "klar im Kopf" und "nicht abgeneigt".
Es darf aber bezweifelt werden, dass der 72-Jährige, der von Herbst 1998 bis Mai 1999 schon einmal Werder-Trainer war, ein Thema bei den Grün-Weißen wird. Heißer sind die Spuren zu den Skandinaviern. Klar ist, dass Werder pragmatisch denkt. Die Zielstellung, junge Spieler zu entwickeln, besteht zwar weiterhin, vorerst wird das Ziel Klassenerhalt aber über allem stehen.
Umbruch bei Werder nicht geglückt
Ein dritter Abstieg nach 1980 und 2021, der angesichts von Tabellenplatz 15 und nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz durchaus droht, würde den Klub empfindlich zurückwerfen.
Dass die Gefahr überhaupt so groß ist, liegt nicht allein an Steffen, der im Sommer als Wunschtrainer aus Elversberg gekommen war. Vielmehr hat auch die deutliche Umstrukturierung des Teams nicht so funktioniert, wie man es sich an der Weser erhofft hatte.
Entsprechend galt es für Fritz und sein Team am letzten Tag der Transferperiode auch noch nach möglichen Verstärkungen Ausschau zu halten.
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(SID)
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Quelle: Perform
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