BVB: Jobe Bellinghams schwierige Situation in Dortmund - Stammplatz durch den Transfer von Joey Veerman wieder verbaut?

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Der BVB hat mit Joey Veerman von PSV Eindhoven den Wunschspieler in der Mittelfeldzentrale verpflichtet. Ein kreativer und passstarker Taktgeber, der die Position neben Felix Nmecha einnehmen soll. Für Jobe Bellingham, der sich für die kommende Saison ebenfalls viel ausgerechnet hat, ein Rückschlag. Der 20-Jährige ist jedoch nicht der einzige, dessen Rolle sich durch dem Veerman-Transfer ändert.

Neuzugang Veerman will mit dem BVB Titel angreifen

Quelle: Perform

Lars Ricken machte am Donnerstag kein Geheimnis daraus, dass er im Franz-Beckenbauer-Supercup am kommenden Samstag (ab 20:30 Uhr im Liveticker) vor allem ein Szenario vermeiden will: "Ehrlicherweise möchte ich – und auch viele andere BVB-Fans - jetzt nicht die Bayern bei uns im Stadion sehen, wie sie einen Titel feiern", sagte der Sport-Geschäftsführer auf einer Pressekonferenz.
Ergo: Der eigene erste Titel soll her. Auf die leichte Schulter nehmen wird den oft belächelten Supercup in Dortmund niemand, zumal es mittlerweile fünf Jahre her ist, dass die Schwarz-Gelben einen Pokal in die Höhe strecken durften.
Helfen soll auf dieser Mission Neuzugang Joey Veerman. Im klubeigenen Interview gab der Niederländer unter der Woche an, sich bei PSV Eindhoven in den vergangenen drei Jahren daran gewöhnt zu haben, Titel zu gewinnen. In Dortmund soll das – im Bestfall – am Samstag nahtlos weitergehen.
Im Kader wird Veerman auf jeden Fall stehen, das bestätigte Trainer Niko Kovac. Ob der 27-Jährige trotz nur weniger Einheiten mit dem neuen Team bereits für die Startelf infrage kommt, ließ der BVB-Coach dagegen offen.
Mittelfristig soll Veerman aber der neue Taktgeber der Schwarz-Gelben werden, was zwangsweise die Hackordnung im zentralen Mittelfeld durcheinanderwürfelt. Das geht aus einem Bericht des "kicker" hervor.
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Joey Veerman (mitte) wird im Supercup gegen den FC Bayern im BVB-Kader stehen - Fußball

Fotocredit: Getty Images

BVB: Veerman der optimale Gegenpart zu Nmecha

Knapp 22 Millionen Euro ließ sich Dortmund seine Dienste kosten. Auf dem Papier ist Veerman genau der Spieler, der dem BVB in der vergangenen Saison gefehlt hat: Ein spielstarker Sechser, der das Spiel dirigieren und leiten kann. Einer, "der über eine Menge Kreativität, Technik und Übersicht verfügt", so Sportdirektor Ole Book. Veerman "fordere und suche alle Bälle", sagte Kovac nach seinen ersten Eindrücken aus dem Training: "Das brauchen wir zum Übergangsspiel von hinten nach vorne."
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Weitere BVB-Transfers geplant? Ricken äußert sich

Quelle: Perform

Ein verspäteter, deutlich jüngerer Ersatz für den abgewanderten Pascal Groß quasi. Vielleicht nicht der schnellste, aber einer, der das Spiel beruhigt und lenkt. Vom Spielerprofil der optimale Gegenpart zum physischen Box-to-Box-Spieler Felix Nmecha, der als Führungsspieler auf einer der beiden zentralen Positionen klar gesetzt ist.
Beansprucht Veerman tatsächlich zeitnah den Platz neben dem deutschen Nationalspieler, hätte das Folgen für einen, der sich in der kommenden Spielzeit ebenfalls viel vorgenommen hatte: Jobe Bellingham.

Bellingham könnte der Leidtragende sein

Der 20-Jährige war nach einer durchwachsenen Debütsaison deutlich muskulöser aus der Sommerpause gekommen und hatte damit die BVB-Bosse sowie die Athletik-Trainer schwer beeindruckt.
Anfang Juli behauptete die "Sport Bild", Bellingham solle in Dortmund der "Anführer einer neuen goldenen Generation" werden. Auch der Engländer selbst ließ verlauten, zukünftig vorangehen zu wollen. Ende der vergangenen Saison war Bellingham aus der ersten Elf der Dortmunder nicht mehr wegzudenken.
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Quelle: Perform

Nun scheint er sich vorerst wieder mit der Rolle des Back-ups begnügen zu müssen, der immer wieder reinrotiert und weiter von Nmecha und Veerman lernen soll. Bellinghams Problem: Er ist Nmecha vom Spielertyp zu ähnlich. Physisch und vor allem defensiv stark. Die Spielkontrolle, die sich die BVB-Verantwortlichen in der kommenden Saison zurückwünschen, konnte er Kovacs Team jedoch bislang nicht einimpfen. Auch in Sachen Passspiel und Kreativität muss Bellingham noch zulegen.
Auf den ersten Blick ein Schlag ins Kontor für den ehrgeizigen Bruder von Real-Madrid-Star Jude Bellingham. Einsatzzeit sollte der Youngster aufgrund der Dreifachbelastung jedoch trotzdem genügend erhalten.

Sabitzer rutscht in der Hierarchie weiter ab

Noch schwieriger dürfte es Marcel Sabitzer haben, den Bellingham im Laufe der vergangenen Saison aus der Startelf verdrängt hatte und der durch den Veerman-Deal in der Hierarchie noch weiter abgerutscht ist.   
Laut "Ruhr Nachrichten" könnte der Österreicher den Verein im Sommer sogar noch verlassen. Dafür müsste sich jedoch erst einmal ein Abnehmer finden, was angesichts von Sabitzers stattlichem Gehalt von acht Millionen Euro allerdings nicht so leicht werden dürfte.
Laut eines "Bild"-Berichts kämen für den 32-Jährigen ohnehin nur ein Angebot von einem Champions-League-Teilnehmer oder ein lukrativer Schritt in die saudi-arabische Liga infrage. Ausgang offen.
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Quelle: SID


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