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Bundesliga - Eintracht Frankfurt verpflichtet Noah Atubolu vom SC Freiburg: "Er bringt großes Potenzial mit"
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Update 28/08/2026 um 15:34 GMT+2 Uhr
Torhüter Noah Atubolu ist nach seinem monatelangen Wechselpoker zu Liga-Konkurrent Eintracht Frankfurt gewechselt. Dies bestätigten die Hessen am Freitag und damit vier Tage vor Schließung des Transferfensters. Der 24-Jährige verlängerte zunächst seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag beim SC Freiburg um ein Jahr und konnte sich der Eintracht deshalb zunächst auf Leihbasis anschließen.
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Quelle: Perform
Teil des Deals ist eine Kaufoption, die sich laut der Mitteilung der Frankfurter "unter bestimmten Voraussetzungen" in eine Kaufpflicht umwandelt. Laut "Sky" liegt diese bei 13 Millionen Euro.
"Mit Noah Atubolu gewinnen wir einen starken, ambitionierten und zugleich bereits sehr erfahrenen Torhüter hinzu", sagte Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche: "Er bringt großes Potenzial, viel Mentalität und die nötige Qualität mit, um unserer Mannschaft wichtige Impulse zu geben."
Atubolu hatte zu Jahresbeginn frühzeitig seinen Wechselwunsch beim Europa-League-Finalisten hinterlegt, weil er sich gerne einem Spitzenklub der Premier League anschließen wollte. Die Breisgauer verpflichteten daraufhin frühzeitig den Bremer Mio Backhaus für die Vereinsrekordablöse von 12 Millionen Euro als Ersatz und komplettierten damit ihr Torhütertrio um die Ersatzkeeper Florian Müller und Jannik Huth.
Für Atubolu blieben trotz starker Vorsaison samt zwei DFB-Nominierungen die erhofften großen Angebote allerdings aus. Dementsprechend verbrachte der langjährige Stammkeeper die gesamte Vorbereitung noch in Freiburg, trainierte individuell abseits des Teams.
Frankfurt kann Kauf im Sommer nicht stemmen
Kurz vor Schließung des Transferfensters wurden schließlich die Gespräche mit der Eintracht konkreter. Da Frankfurt wohl die Ablöse für einen Kauf in diesem Sommer nicht stemmen kann, kam es zum Szenario mit Leihe samt Kaufoption und möglicher Kaufpflicht.
"Ich bin sehr froh, hier zu sein, und kann es kaum erwarten, bei Eintracht Frankfurt loszulegen", sagte der Keeper: "Ich kenne die Stadt, den Klub und das Stadion und habe die Spiele hier immer als etwas Besonderes erlebt."
Mit seinem Wechsel an den Main will sich Atubolu auch für die Nationalmannschaft empfehlen. Jürgen Klopp nominiert am 17. September seinen ersten Kader, der Kampf um die Nummer eins im deutschen Tor ist offen.
Beim Sportklub herrscht nach dem Ende des Transfer-Pokers um Torhüter Noah Atubolu Erleichterung.
SC-Sportvorstand: "Waren intensive Wochen und Monate"
"Es waren intensive Wochen und Monate, das habe ich ehrlich gesagt auch selten so erlebt", sagte Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier bei "RTL" über die festgefahrene Personalie, die am Freitag durch Atubolus Wechsel zu Eintracht Frankfurt gelöst wurde: "Wir haben alle miteinander so ein bisschen in den Abgrund geguckt, es dann aber möglichst gut gelöst. Wir gehen gut auseinander – ein blaues Auge für alle Beteiligten."
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Noah Atubolu hat bei Freiburg verlängert
Fotocredit: Getty Images
Über die Gründe für die schwierige Situation sei "viel geschrieben" worden, "ich will da nicht tiefer eintauchen", sagte Saier nun und fügte mit Blick auf Atubolus Wunschziele an: "Im Gesamtprozess hat man sich viel mit großen Namen beschäftigt, das waren im Endeffekt aber Luftschlösser. Ich glaube, dass Noah von etwas anderem geträumt hat, jetzt aber auch mit diesem Schritt sehr zufrieden ist."
Atubolu hat sich laut Medienberichten mittlerweile von seiner Berateragentur getrennt.
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(SID)
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