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SC Freiburg: Torhüter Noah Atubolu fehlt im Conference-League-Kader - Pokerspiel um Wechsel zu Eintracht Frankfurt
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Publiziert 19/08/2026 um 11:57 GMT+2 Uhr
Auch in den Playoffs zur Conference League wird Noah Atubolu nicht im Tor des SC Freiburg stehen. Immerhin ist in die Zukunftsfrage mittlerweile Bewegung gekommen. Der 24 Jahre alte Torhüter, der aktuell noch bei den Breisgauern unter Vertrag steht, hatte nach Saisonende seinen Wechselwunsch geäußert und wird bei Freiburg nun nicht mehr für die neue Saison eingeplant.
Noah Atubolus Zukunft ist weiterhin ungewiss
Fotocredit: Getty Images
Der Blick in die Kaderliste der Europäischen Fußball-Union (UEFA) offenbart den Stand der Dinge: Noah Atubolu gehört nicht zum Aufgebot des SC Freiburg, wenn der Fußball-Bundesligist am Donnerstag (20:30 Uhr im Liveticker) im Playoff-Hinspiel zur Conference League bei den Schotten des FC Motherwell den Grundstein zum Erreichen der Gruppenphase legen will. Der 24-Jährige, der nach wie vor als Kandidat für den freien Platz zwischen den Pfosten des deutschen Tores gilt, ist und bleibt ausgemustert beim Europa-League-Finalisten.
Doch obwohl sich Atubolu - Stand jetzt - mit seinem Wechselwunsch zu einem Topklub der englischen Premier League verzockt und der Sport-Club in Mio Backhaus längst einen Nachfolger für die Rekordablöse von zwölf Millionen Euro verpflichtet hat, steht der gebürtige Freiburger auf einer anderen Liste ganz oben: 68 Prozent der rund 10.000 Fans von Eintracht Frankfurt, die Anfang der Woche an einer "hr"-Umfrage teilgenommen haben, sprachen sich für Atubolu im Tor der Hessen aus.
Das liegt daran, dass die Eintracht von einem massiven Keeperproblem geplagt wird. Und da Trainer Adi Hütter das Vertrauen in das vorhandene Personal um Kaua Santos verloren hat, soll Sportvorstand Markus Krösche noch vor dem Saisonstart für Abhilfe sorgen. Allerdings will Krösche definitiv nicht die 20 Millionen Euro ausgeben, die der SC für den Atubolu haben möchte.
Und so könnte sich das Pokerspiel noch eine Weile hinziehen. Der immer noch nicht zustande gekommene Transfer hatte schon in den vergangenen Wochen für eine kuriose Situation im Breisgau gesorgt. Atubolu, der in der zurückliegenden Saison mit starken Leistungen überzeugt hatte, durfte den Großteil der Vorbereitung auf die neue Spielzeit nicht mit dem Rest des Kaders absolvieren. Auch beim Trainingslager war der Keeper, der noch ein knappes Jahr beim SC unter Vertrag steht, nicht dabei. Angebote der Premier-League-Aufsteiger Hull City und Coventry City soll er dennoch abgelehnt haben.
Schuster: Atubolu hat "großes Glück"
Nach Ansicht von Julian Schuster hat Atubolu "großes Glück, dass er beim SC Freiburg unter Vertrag steht. So wie alle damit umgehen, der gesamte Verein, die Mannschaft. Ich glaube, das machen nicht alle so", sagte der Trainer zuletzt dem "SWR". Man habe Verständnis für Atubolus Lage, erklärte Schuster und man versuche, ihn bestmöglich zu unterstützen: "'Atu' ist ein Freiburger Junge. Wir sind für ihn da - und dann schauen wir eben, wie es weitergeht."
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Noah Atubolu glänzte in der Europa League
Fotocredit: Getty Images
Gerüchte gibt es jede Menge mit Blick auf einen künftigen Arbeitgeber, der verhindern würde, dass Atubolu zumindest bis zum Winter in Freiburg auf der Tribüne sitzt - was seinen Traum von der Nationalmannschaft vorerst zum Platzen bringen würde. Juventus Turin, SSC Neapel, Olympique Marseille, Aston Villa und der FC Bournemouth werden neben der Eintracht gehandelt.
Und so hoffen alle Beteiligten, dass SC-Routinier Vincenzo Grifo Recht behält: "Im Fußball kann es sich manchmal ein bisschen ziehen - und dann geht es plötzlich ganz schnell. Daher bin ich zuversichtlich, dass das noch etwas wird."
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(SID)
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