El Mala: BVB steigt aus Transfer-Poker aus - Ricken bestätigt Rückzug aus Verhandlungen mit Köln

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Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund ist aus dem Poker um Jungstar Said El Mala ausgestiegen. Das bestätigte Geschäftsführer Lars Ricken am Freitagmittag, nachdem der 1. FC Köln ein weiteres Angebot des BVB abgelehnt hatte. Die Zukunft von El Mala ist somit weiter ungewiss, ein Verbleib in Köln erscheint möglich. Der Transferpoker zwischen Dortmund und Köln zog sich seit Wochen.

Berichten zufolge ist der BVB aus den Verhandlungen um El Mala ausgestiegen

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Said El Mala lachte und scherzte mit seinen Teamkollegen, als er in der Kölner Mittagssonne vom Rasen des Geißbockheims schlenderte. Dass sein aufsehenerregender Rekordwechsel zu Borussia Dortmund nur Augenblicke zuvor überraschend geplatzt war, ließ sich der Jungstar des 1. FC Köln nach der Einheit am Freitag nicht anmerken.
Der BVB wäre bereit gewesen, ihn zum teuersten Zugang der Klubhistorie zu machen - noch vor Weltfußballer Ousmane Dembélé. Doch Vereinsboss Lars Ricken hatte am Ende der Woche genug. El Mala, betonte er, sei "kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden".
Über Wochen hatte der BVB-Boss mit Kaderplaner Ole Book um dem Shootingstar gekämpft, er wedelte mit dicken Geldbündeln und lockte die Kölner mit mehreren Rekordsummen - doch kurz vor dem Saisonstart stieg der Vizemeister entnervt aus dem zähen Poker um das Offensivjuwel aus.
Man habe in den vergangenen Tagen "offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben", sagte Ricken der Funke Mediengruppe. Der BVB werde "kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen".

Zukunft von El Mala weiterhin in Köln?

Medienberichten zufolge hatten die Dortmunder am Mittwochabend das nächste Angebot für El Mala vorgelegt, um den spektakulärsten Transfer des Sommers innerhalb der Bundesliga zu finalisieren. Ein Gesamtpaket in Höhe von über 50 Millionen Euro inklusiver aller Boni reichten den Kölnern um Sportchef Thomas Kessler offenbar aber nicht aus. Die Rheinländer beharrten wohl auf ihrer Forderung von einer fixen Ablöse von mindestens 50 Millionen Euro.
Beim BVB seien alle Verantwortlichen von dem Spieler überzeugt gewesen, schrieb die WAZ. Auch die Familie El Mala um Mutter Sabrina bevorzugte einen Wechsel ins Ruhrgebiet. Zumindest die Kölner freute es, dass ihr Juwel zunächst weiter am Geißbockheim trainieren wird.
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BVB-Geschäftsführer Lars Ricken

Fotocredit: Getty Images

"Ich bin aktuell von nichts anderem ausgegangen", sagte FC-Trainer René Wagner: "Ich freue mich, dass Said da ist. Said ist natürlich einer, der vorangeht und alle anderen mitzieht. Deswegen freue ich mich, dass er bei uns bleibt." Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass El Mala in der anstehenden Saison für Köln spielen werde, antwortete Wagner: "Ja."
Erst im Juli 2025 hatte El Mala seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verlängert – ohne Ausstiegsklausel. Der Flügelspieler überzeugte in Köln auf Anhieb. In seiner Premierensaison in der Bundesliga gelangen dem Offensivspieler 13 Treffer und fünf Vorlagen.
"Said hat einen langfristigen Vertrag und wir haben keinen Grund, den Spieler abzugeben", sagte Kessler zuletzt, doch: "Wir haben auch gesagt: Wenn etwas kommt, das für den 1. FC Köln in der Größenordnung ist, dass wir uns unterhalten wollen, werden wir das auch tun." Das dürfte auch für den Rest des Sommers gelten
Seit Monaten kursieren Gerüchte um El Malas Zukunft. Medienberichten zufolge soll der 19-Jährige, der von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann nach einer starken Saison nicht für die WM nominiert worden war, zuvor schon ein Angebot des FC Brentford aus der Premier League ausgeschlagen haben.
(SID)
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Quelle: Perform


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