Bundesliga: Said El Mala erhält die Rückennummer 10 beim 1. FC Köln - Klub-Ikone Podolski gratuliert per Videocall

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Nach einem wochenlangen Poker bekennt sich Said El Mala zum 1. FC Köln. Für seine Treue wird der umworbene Shootingstar mit der Nummer 10 belohnt - und tritt ein riesiges Erbe an. Den Segen von Klubikone Lukas Podolski hat der 19 Jahre alte Offensivspieler sich bereits gesichert. Seinen ersten Auftritt mitsamt neuer Nummer wird El Mala am Montag im DFB-Pokal gegen die Würzburger Kickers feiern.

Said El Mala erhält beim 1. FC Köln die Nummer 10

Fotocredit: Getty Images

Einen ersten Vorgeschmack auf das Ausmaß der Bedeutung erhielt Said El Mala, noch bevor er seinen Namen unter den neuen Vertrag setzte. Wenige Augenblicke vor der Unterschrift meldete sich plötzlich der "Prinz" höchstpersönlich, in seinem spontanen Videoanruf stellte Lukas Podolski eine klare Forderung an seinen Erben: "Trag die Nummer mit Stolz!"
El Mala versicherte: "Mache ich, 100 Prozent." Dann beendete der schwer umworbene Senkrechtstarter der vergangenen Bundesliga-Saison den wochenlangen Transferpoker - und reihte sich ein in eine Riege großer Namen beim 1. FC Köln. Denn mit der Verlängerung bis 2031 dürfte El Mala nicht nur ein höheres Gehalt einstreichen, für seine Treue wird er auch mit der Nummer 10 belohnt.
Einst liefen Vereinsikonen wie Wolfgang Overath oder Podolski mit der prestigeträchtigen Zahl auf, am kommenden Montag (18:00 Uhr im Liveticker) wird El Mala im DFB-Pokal beim Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers in ihre Fußstapfen treten. Und als erster FC-Spieler seit dem Abschied von "Prinz Poldi" im Jahr 2012 die Nummer 10 in einem Pflichtspiel tragen.
Auf den Kölner Werbetafeln tat er das bereits am Donnerstagabend. Kurz nach der Verkündung der Verlängerung des Vertrags, in dem laut lokalen Medienberichten weiterhin keine Ausstiegsklausel enthalten sein soll, schaltete der Klub eine großangelegte Marketingaktion. "Die 13 geht, die 10 bleibt", stand auf dem Bild, das El Mala im roten Auswärtstrikot zeigte, und das in fast jedem "Veedel" der Domstadt zu sehen war.

Dortmunder Bemühungen vergebens

Eine "riesige Ehre" sei es bislang gewesen, sagte El Mala im Zuge seiner Verlängerung, "aber ich musste eine Entscheidung treffen: Eure Nummer 13 geht, aber eure neue Nummer 10 bleibt." Lange Zeit hatte sich Borussia Dortmund um den Offensivstar bemüht, allerdings nicht die von den Kölnern geforderte Ablösesumme geboten und sich schließlich aus den Verhandlungen zurückgezogen. Anschließend wurde über einen Wechsel zu RB Leipzig spekuliert.
Kolportiert wurde stets eine Mindestforderung von 50 Millionen Euro, die Gerüchte sind nun aber erstmal vom Tisch. "Natürlich habe ich mir Gedanken über meine Zukunft gemacht", sagte El Mala: "Aber die Gespräche mit den Verantwortlichen beim FC waren top, ich spüre riesiges Vertrauen und eine große Wertschätzung hier. Deshalb bleibe ich hier."
Das große Interesse an El Mala, den der FC im Sommer 2024 von Viktoria Köln verpflichtet hatte und dem in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit 13 Tore und fünf Vorlagen gelungen waren, sei "nachvollziehbar" gewesen, sagte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler.
El Mala wirbelt aber erstmal weiter in Köln.
(SID)
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Quelle: Perform


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