BVB: Niko Kovac stellt neuen Punkterekord bei Borussia Dortmund auf - besser als Ottmar Hitzfeld und Jürgen Klopp

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Lars Ricken überbrachte höchstpersönlich die Jubiläums-Glückwünsche an Dortmund-Trainer Niko Kovac. "Es gab eine kleine Umarmung in der Kabine", berichtete der Sport-Geschäftsführer von Vizemeister Borussia Dortmund vom herzlichen Zusammentreffen mit seinem Coach nach dem glücklichen 3:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim: "107 Punkte nach 50 Spielen hatte noch kein Trainer bei uns - großes Kompliment."

Kovac lobt BVB-Fans: "Man hat gesehen, wie wichtig sie sind"

Quelle: Perform

Bei der Rückkehr ins Ruhrgebiet hatte Niko Kovac den "Strauß" im Gepäck. "Ich nehme die Blumen mit, aber mehr ist es nicht", kommentierte der Trainer vom Borussia Dortmund ziemlich lapidar die Glückwünsche zum Rekordjubiläum.
Für Kovac war seine Bestmarke nach dem glücklichen 3:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim keine große Sache: "Die Statistik ist jetzt die, die sie ist. Wenn ich nicht mehr da bin, wird es ein anderer besser machen."
Im Gegensatz zu Kovac hielt Lars Ricken nichts davon, die bisherige Leistung des Ex-Profis an der BVB-Seitenlinie zu schmälern. Schließlich reihte sich der 54-Jährige damit vor BVB-Größen wie Ottmar Hitzfeld und Jürgen Klopp ein.
"Es gab eine kleine Umarmung in der Kabine", verriet der Sport-Geschäftsführer des Vizemeisters: "107 Punkte nach 50 Spielen hatte noch kein Trainer bei uns - großes Kompliment."

Sieg für BVB trotz weitestgehend schwachem Auftritt

Während Kovac gehörig Respekt gezollt wurde, hatten seine Schützlinge Komplimente eigentlich nur für den Sieg an sich verdient.
Die Gäste spielten über weite Strecken ziemlich mies, hätten deutlich höher als 0:2 in Rückstand liegen können - und nicht nur die Hoffenheimer fragten sich hinterher, wie der BVB vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ende als Sieger vom Platz gehen konnte.
Immerhin erkannten auch die Protagonisten, dass es mit einer solchen Leistung beim Start in die Champions League am Dienstag gegen die Spanier vom FC Villarreal (21:00 Uhr im Liveticker) wohl nichts werden wird.
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Gregor Kobel verhinderte gegen Hoffenheim einen höheren Rückstand

Fotocredit: Getty Images

"Nüchtern gesagt war es kein gutes Spiel bis zu unserem ersten Tor, aber wir haben am Ende die Qualität, um solche Spiele zu gewinnen", gab Torwart Gregor Kobel, dessen Qualität ein drittes Gegentor verhindert hatte, zu Protokoll: "Wenn wir diese Spiele gewinnen, sieht es sehr gut bei uns aus."
Auch der neue Sportdirektor äußerte sich trotz der optimalen Ausbeute von sechs Punkten nach zwei Spieltagen der Fußball-Bundesliga wohltuend differenziert.
"Es herrscht Freude über den gelungenen Saisonstart, viele andere Dinge müssen wir aufarbeiten vor dem nächsten Spiel", sagte Ole Book.

Neuzugang Nwaneri leitet Sieg nach Aufholjagd ein

Mit dem von ihm initiierten personellen Umbruch sieht er es noch nicht getan: "Wir haben einen guten Kader, mit dem wir hinten raus die Spiele entscheiden können. Aber wir haben gesehen, dass die Arbeit erst beginnt."
Tatsächlich hatten die Kraichgauer ihre Arbeit zunächst wesentlich besser verrichtet als die Dortmunder. Leon Avdullahu (45.) und Tim Lemperle (54.) brachten die TSG mit ihren Toren vermeintlich auf die Siegerstraße.
Der Dortmunder Doppelschlag durch Serhou Guirassy (61.) und Fabio Silva (66.) kam aus dem Nichts. Entschieden wurde die Partie durch ein spätes Hoffenheimer Eigentor von Albian Hajdari (87.), der einen Querpass von BVB-Neuzugang Ethan Nwaneri an Torhüter Oliver Baumann vorbei bugsierte.
Dass der Erfolg schmeichelhaft war, hatte auch Ricken zur Kenntnis genommen. Er hatte deshalb nicht nur "Blumen" für Kovac parat - sondern auch eine Aufforderung: "Vor der Saison herrschte eine optimistische Grundstimmung. Es ist wichtig, dass wir das jetzt in die Saison bekommen."
(SID)
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Quelle: Perform


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