Bayern München im Viertelfinale der Frauen-Champions-League - Wolfsburg nach Niederlage gegen FC Chelsea in Play-offs

Die Bayern stehen schon im Viertelfinale, der VfL Wolfsburg muss einen Umweg gehen: Zumindest ein Bundesligist hat den direkten Einzug in die Runde der letzten Acht der Champions League geschafft. Meister Bayern reichte zum Abschluss der Ligaphase dank Schützenhilfe ein 3:0 (2:0) gegen Valerenga IF aus Norwegen. Wolfsburg muss nach einem 1:2 (1:1) gegen den FC Chelsea dagegen in die Playoffs.

Die Frauen des FC Bayern München stehen im Champions-League-Viertelfinale

Fotocredit: Getty Images

Die Bayern sprangen noch unter die besten vier der insgesamt 18 Teams, weil die Konkurrenten Juventus Turin und Real Madrid patzten.
Momoko Tanikawa (2.), Stine Ballisager (11.) und Pernille Harder (58.) mit ihrem 50. Treffer im rot-weißen Trikot schossen im sechsten Vorrundenspiel den vierten Dreier heraus.
Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können. Carolin Simon (9.) traf mit einem Eckball die Latte, Kapitänin Georgia Stanway scheiterte per Handelfmeter (34.) an Torhüterin Tove Enblom.
Vor den Augen von Bundestrainer Christian Wück konnte sich Coach José Barcala den Luxus erlauben, Topspielerinnen wie Giulia Gwinn oder Magdalena Eriksson zu schonen - DFB-Kapitänin Gwinn wurde erst in der Schlussphase eingewechselt (78.). Dennoch war seine Elf klar überlegen, allein Klara Bühl vergab mehrere gute Möglichkeiten.

FC Bayern mit Selbstbewusstsein und einem Vorteil

"Wir haben das Selbstbewusstsein und auch die Träume und Wünsche, weiterzukommen - und daran glauben wir, egal wer kommt", sagte Bianca Rech. "Wir sind selbstbewusst genug zu sagen, dass wir jeden schlagen können da draußen", fügte die Direktorin der Frauenabteilung beim FC Bayern an.
Trainer Barcala freut sich vor allem über den gewonnen Vorteil der direkten Qualifikation: "Wir haben mehr Zeit, uns vorzubereiten, der Spielplan ist nicht so voll, das schont die Spielerinnen", sagte er, "aber wir müssen das alles auch in einen Vorteil verwandeln".
Der Spanier sieht jetzt unter Bedingungen auch gute Chancen aufs Endspiel in Norwegen: "Wenn wir spielen wie heute, haben wir eine Chance", sagte Barcala und ergänzte mahnend: "Wenn nicht, nicht. Wir müssen auf dem Platz sprechen!"

Popp trifft früh gegen Chelsea

Auch für Wolfsburg war durchaus mehr drin: Die langjährige Nationalmannschaftskapitänin Alexandra Popp (16.) traf früh zur Führung für den VfL, der mehrere Chancen auf das 2:0 ausließ.
Das bestrafte Lucy Bronze (45.) kurz vor der Pause per Kopf. Die australische Nationalstürmerin Sam Kerr (64.) drehte die Partie und schoss Chelsea ins Viertelfinale.
Zuvor hatten Alyssa Thompson (46.) bei einem Pfostenschuss und Erin Cuthbert (47., 57.) bereits beste Chancen auf das 2:1 für die Engländerinnen ausgelassen. Nationalspielerin Sjoeke Nüsken wurde bei den Gästen zur Pause eingewechselt.
Bitter für den VfL: Ein Heimsieg hätte dank entsprechender Schützenhilfe für den direkten Viertelfinaleinzug gereicht.

Champions-League-Viertelfinale und Play-offs

Neben den Bayern zogen auch FC Barcelona, Olympique Lyon und Chelsea direkt ins Viertelfinale ein, das am 4./25. März und 1./2. April 2026 ausgetragen wird.
Die Mannschaften auf den Plätzen fünf bis zwölf der Ligaphase müssen dagegen schon 11./12. und 18./19. Februar ran. Ausgelost wird die K.o.-Runde am Donnerstag (13:00 Uhr) in Nyon.
(SID)
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Quelle: Perform


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