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Der Sieg des FC Bayern bei Olympiakos Piräus: 3 Dinge, die auffielen
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Publiziert 17/09/2015 um 00:50 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern gewinnt 3:0 bei Olympiakos Piräus und feiert damit den perfekten Start in die Champions-League-Saison 2015/16. eurosport.de erklärt drei Dinge, die in der griechischen Nacht auffielen.
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1.) Der Müller macht's
"Dann macht es bumm, ja und dann kracht's, und alles schreit: der Müller macht's." Diesen Song nahm Gerd Müller 1974 auf. Dass nun, 41 Jahre später, Thomas Müller zum Mikrofon greift, ist schwer vorstellbar. Die Liedzeilen aber sind aktueller denn je. Allein das 1:0 war wieder ein typischer Müller-Treffer. Nicht wirklich gewollt, halb verunglückt, Traumtor.
In 69 Champions-League-Spielen traf der Münchner nun 30 Mal, ist der beste deutsche Torschütze des Wettbewerbs. Noch beeindruckender ist die Bilanz der letzten Wochen: In acht Spielen für den FC Bayern und die Nationalmannschaft erzielte der 26-Jährige elf Tore. Unglaublich! "Dann macht es bumm, dann gibt's ein Tor, und alles schreit dann: Müller vor."
2.) Nicht alles Gold was glänzt
Ein 3:0 bei Olympiakos Piräus sieht gut aus. Sehr gut sogar. Auf dem Papier ist es der perfekte Start in die Champions-League-Saison. Doch nicht alles war perfekt in dieser griechischen Nacht, das Ergebnis fällt sicherlich ein Tor zu hoch aus. Gerade in der zweiten Halbzeit nach Müllers Führungstreffer nahm der Champions-League-Sieger von 2013 das Tempo raus, das Spiel wurde sehr behäbig. Hätte Leandro Salino in der 83. Minute besser abgeschlossen, hätte das Spiel gut und gerne auch 1:1 ausgehen können.
3.) "Peppis goldenes Händchen
Lange Zeit plätscherte das Spiel im zweiten Durchgang vor sich hin, dann wechselte Pep Guardiola dreimal. Kingsley Coman betrat für Robert Lewandowski den Platz, Joshua Kimmich für Xabi Alonso und Mario Götze für Arturo Vidal. Mit Neuzugang Coman kam Schwung ins Spiel, der Franzose wirbelte auf der Außenbahn und zeigte, warum er den Unterschied ausmachen kann. Das Tor von Mario Götze bereitete Coman vor, den Elfmeter holte er mit einem sehenswerten Dribbling heraus. Ein starkes Champions-League-Debüt für den FC Bayern.
Auch Götze fügte sich gut ein, beim 2:0 behielt der Weltmeister im Strafraum die Ruhe und schloss abgeklärt ab. Nach Abpfiff herzte Pep Guardiola seinen Jungstar sehr lange sehr innig. Götze schien den Moment zu genießen, strahlte über das ganze Gesicht. Und der Bayern-Trainer wusste, dass er mit seinen Wechseln heute alles richtig gemacht hat. Im "Sky"-Studio sagte Franz Beckenbauer über Guardiola: "Peppi hat ein goldenes Händchen gehabt." So kann man das stehen lassen.
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