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PSG droht wegen Financial Fair Play Ärger mit UEFA
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Publiziert 09/03/2018 um 11:41 GMT+1 Uhr
Nach dem Aus in der Champions League droht Paris St. Germain weiterer Ärger: Die Scheichs aus Katar müssen der UEFA und deren Finanzbehörde ICFC bis zum 30. Juni einen Überschuss bei PSG von rund 75 Millionen Euro nachweisen. Das erfordern die Regeln des Financial Fairplay. Die Gelbe Karte hat der französische Tabellenführer aufgrund der Verletzung der Regeln schon vorher erhalten.
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In dieser Saison durften nur 23 statt 25 Spielern auf die Liste für die europäische Königsklasse gesetzt werden - eine vergleichsweise harmlose Sanktion.
Doch noch einmal könnte Paris nicht so einfach davonkommen. 400 Millionen Euro zahlte Präsident Nasser Al-Khelaifi als Ablösesumme für den brasilianischen Superstar Neymar und das französische Toptalent Kylian Mbappe. Die Zielsetzung war mit dem Triumph in der Champions League klar definiert.
Nach dem Achtelfinal-Aus gegen Titelverteidiger Real Madrid (1:3 und 1:2) ist die sportliche Enttäuschung groß, aber auch finanziell war es ein schmerzhafter Rückschlag. Allein die Einnahmen aus dem Viertelfinale hätten 13 Millionen Euro betragen.
Paris musste schon mehrfach am UEFA-Sitz in Nyon antanzen, um seine Finanzakrobatik zu rechtfertigen. Der Klub verweist sicherheitshalber auf den Wintertransfer von Lucas für 28 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur.
Erneuter Umbruch bei PSG?
Doch es könnten weitere Stars folgen, um Geld einzunehmen. Laut Berichten französischer Medien darf sich kaum ein Spieler seines Platzes bei PSG sicher sein. Als Kandidaten werden Edinson Cavani, Angel Di Maria, Marco Verratti und Weltmeister Julian Draxler genannt. Auch Nationaltorhüter Kevin Trapp, der über die Rolle des Ersatzmanns in dieser Saison nicht hinaus kommt, könnte den Klub verlassen.
Es droht also ein erneuter Umbruch, denn es ist zudem davon auszugehen, dass die Geldgeber nicht auf neue Investitionen verzichten werden, um sich ihren Traum vom Gewinn der Champions League zu erfüllen. "Im Sommer haben wir 400 Millionen Euro in die Hand genommen - ich glaube, da kann man auch von einem Umbruch sprechen", sagte Draxler schon nach dem Aus gegen Real. Geholfen hat es nicht.
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