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Juventus: So schlagen sich Douglas Costa, Mario Mandžukić und Medhi Benatia

"Bayerisches" Juve: So schlagen sich Costa, Mandžukić und Benatia

13/02/2018 um 16:55Aktualisiert 13/02/2018 um 18:54

Spielerwechsel zwischen Bayern München und Juventus Turin sind in Mode, fast jährlich werden Profis von der Isar an den Po und zurück transferiert. Das jüngste Beispiel: Douglas Costa im Sommer 2017. Vor dem anstehenden Champions-League-Kracher gegen Tottenham Hotspur zeigt Eurosport, welche Rolle besagter Costa, Medhi Benatia und Mario Mandžukić in den Plänen von Juve-Coach Max Allegri spielen.

Douglas Costa

Der brasilianische Flügelflitzer wechselte im vergangenen Sommer für eine Leihgebühr von sechs Millionen Euro zu Juve.

    Mittlerweile ist Costa fest verpflichtet, Turin muss weitere 40 Millionen Euro nach München überweisen. Damit ist er Bayerns Rekordabgang.

    Seine Leistungsdaten sind gut, wenn auch nicht überragend: In 27 Spielen kommt der Brasilianer auf drei Tore und sechs Assists. In den ersten Wochen tat Costa sich schwer. Juve-Coach Allegri sagte damals:

    "Douglas Costa benötigt noch Zeit, um sich an den Fußball in Italien zu gewöhnen. Man wird häufig gedoppelt. So war es stets, als Douglas Costa den Ball bekommen hat."

    Stellenwert: Erweiterte Stammelf

    Mario Mandžukić

    Der Kroate wechselte 2015 von Atlético Madrid nach Turin und wurde dort vom Mittelstürmer zum Linksaußen umfunktioniert. Mandžukić ist mit Sicherheit kein technisch hochveranlagter Flügelflitzer wie Costa, dafür besticht er als Teamplayer und Krieger.

    In 28 Einsätzen kommt er auf sieben Tore und drei Vorlagen - ausbaufähig. Aber: Mandžukić spult Kilometer um Kilometer runter, schafft Räume für die Goalgetter Gonzalo Higuaín und Paulo Dybala.

    Sein Juve-Highlight: der zwischenzeitliche Ausgleich im Champions-League-Finale 2017 gegen Real Madrid (1:4). Schon für Bayern traf er in einem Finale, holte 2013 den Titel. Auf ihn kann sich Allegri immer verlassen. Mandžukić ist jemand für die großen Matches.

    Stellenwert: Unverzichtbar

    Video - Champions-League-Formcheck: Das sind die Favoriten auf den Titel

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    Medhi Benatia

    Benatia wechselte einst mit großen Erwartungen vom AS Rom zu Bayern. Nachdem er sich in München nicht durchsetzen konnte und viel Verletzungspech hatte, ging es für in zurück in die Serie A. Und siehe da, es läuft wieder richtig rund für den Marokkaner. Bei seinem Juve-Transfer sagte er:

    "Letztlich wollte ich für meine Familie zurück nach Italien, die italienische Mentalität ist uns näher als die deutsche."

    Nach dem Wechsel von Leonardo Bonucci zum AC Milan im Sommer 2017 spielt Benatia neben Giorgio Chiellini im Stamm.

    Von Mitte Oktober bis Ende November fiel er noch mit einer Prellung im Fußgelenk aus, seitdem spielt er in der Regel durch. Benatia hat zweifelsfrei großes Potential. Bleibt er von Verletzungen geschont, ist der 30-Jährige ein Verteidiger von europäischem Spitzenformat.

    Stellenwert: Stammspieler

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