Cristiano Ronaldo: Mucki-Jubel erhitzt die Gemüter

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Cristiano Ronaldo rettet Real Madrid mit seinem Treffer zum 1:3 in der 97. Minute den Einzug ins Halbfinale der Champions League. Sein anschließender Jubel, bei dem er seines Trikots erledigt, kommt bei vielen Zuschauern und Fans nicht gut an. Insbesondere der fehlende Respekt gegenüber Gegner Juventus Turin und deren Torhüter-Legende Gianluigi Buffon erhitzt die Gemüter.

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Was für eine turbulente Schlussphase in Madrid. Nachdem Juve sensationell das 0:3 aus dem Hinspiel egalisiert hatte, sah alles nach Verlängerung aus, drei Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt.
In der 93. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach einem vermeintlichen Foul an Lucas Vasquez entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Juve-Keeper Gianluigi Buffon verlor die Nerven und musste wohl wegen Schiedsrichter-Beleidigung vom Platz, minutenlang wurde diskutiert.
Es dauerte bis zur 97. Minute, ehe Cristiano Ronaldo zum Strafstoß antreten konnte. Doch CR7 ließ all das offenbar kalt.

Ronaldo eiskalt vom Punkt

Der Portugiese nagelte den Ball zum 1:3 in den Winkel, sein 120. Tor im 150. Spiel in der Königsklasse.
Was folgte, erhitzte die Gemüter: Ronaldo riss sich sein Trikot vom Leib, spannte die Muskeln an und ließ sich von den Zuschauern feiern. Und das, obwohl Real ja eigentlich verloren hatte.

Ronaldo-Jubel respektlos?

Ein Jubel, den man vom Weltfußballer so nicht das erste Mal gesehen hat. Dennoch empfangen viele Fans in den sozialen Netzwerken den Jubel als provokant und unsportlich.
Kein Respekt vor dem Gegner, kein Respekt vor Buffon, der Ronaldo im Hinspiel noch so gelobt hatte, so der Tenor.
Doch wie so oft im Leben des exzentrischen Real-Stars hat er auch in diesem Fall viele Fans hinter sich. Wer in der siebten Minute der Nachspielzeit derart cool einen Elfmeter versenkt, dürfe schon mal explodieren, verteidigten sie ihn.
Am Ende wird es Ronaldo egal sein. Er greift mit Real weiterhin nach dem dritten Triumph in der Königsklasse in Folge.
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