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FC Barcelona | Ousmane Dembélé - Wie geht's mit dem Problemkind weiter?
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Publiziert 11/12/2018 um 14:51 GMT+1 Uhr
Ousmane Dembélé sorgt beim FC Barcelona mit der nächsten Schlamperei für Ärger. Doch statt den Franzosen sportlich wie verbal abzustrafen, haben die Barça-Verantwortlichen die Strategie geändert, um den 21-Jährigen doch noch auf Kurs zu bringen. Denn eins ist klar: Vergraulen will der FC Barcelona den 115-Millionen-Euro-Mann nicht so schnell. Das zeigen auch die Aussagen der Mitspieler.
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Ousmane Dembélé - das Riesentalent mit zwei Gesichtern. Auf der einen Seite ist der 21-jährige Franzose ein begnadeter Fußballspieler - wie sein Geniestreich zum 1:0 im Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur einmal mehr zeigte.
Auf der anderen Seite leistet er sich immer wieder Undiszipliniertheiten, die seine Bosse auf die Palme bringen. Aber wer jetzt gedacht hat, dass Barça-Trainer Ernesto Valverde die Keule rausholt, hat sich getäuscht.
FC Barcelona will Dembélé helfen
Nachdem Dembélé zu Beginn der Woche wieder einmal zu spät zum Training erschien, reagierte Valverde überraschend gelassen. Es blieb bei einer verbalen Ermahnung:
Anscheinend ist der Kredit für den schludrigen Franzosen noch nicht in Gänze aufgebraucht. Auf die Frage, ob sich Valverde an eine ähnliche Verspätung seiner Spieler erinnern kann, antwortete der Barça-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Tottenham scherzhaft:
Auch nach der Partie gegen die Engländer war Valverde zu Scherzen aufgelegt. Ob die Situation rund um Dembélé mittlerweile gelöst sei, wurde er nach Schlusspfiff gefragt: "Ich weiß es noch nicht. Morgen ist Training", entgegnete der 54-Jährige.
Bereits im November hatte Dembélé für Negativ-Schlagzeilen gesorgt, weil er unentschuldigt beim Training fehlte. Barça-Trainer Valverde strich ihn umgehend aus dem Kader.
Nun schlug Valverde versöhnlichere Töne an:
Was Valverde damit andeutete: Wie "Mundo Deportivo" berichtet, soll Dembélé als Wiederholungstäter 100.000 Euro Strafe fürs Zuspätkommen bezahlen. Damit sich Vorfälle dieser Art nicht weiter häufen.
Außerdem wollen Manager Pep Segura und Sportdirektor Eric Abidal noch einmal intensiv mit dem Franzosen sprechen, um ihn wieder auf den Pfad der Tugend zu führen.
Rakitic: "Auch mal ein Auge zudrücken"
Klar ist, dass Barça seinen Spieler auch nicht verlieren will. Zuletzt soll Dembélé nämlich laut über einen Abschied vom FC Barcelona nachgedacht haben, wo er einfach nicht glücklich zu werden scheint.
Das rief sofort Vereine wie den FC Liverpool, den FC Arsenal, den FC Chelsea und Paris Saint-Germain auf den Plan, die mit dem ehemaligen BVB-Profi in Verbindung gebracht wurden.
Während sich sein Trainer aber stark für ihn macht, wirbt auch Mittelfeldregisseur Ivan Rakitic für einen Verbleib von Dembélé. Gegenüber "Spox.com" sagte der Kroate:
Dembélé war im Sommer 2017 nach einem "Streik" für über 100 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Barcelona gewechselt, der nach Meinung von Rakitic "unglaubliche Qualitäten" besitzt.
Rakitic weiter:
Sportlich nimmt Dembélé Fahrt auf
Neben seinem unentschuldigten Fehlen beim Training sorgte Dembélé zuletzt aber auch für positive Schlagzeilen. Vor zwei Wochen erzielte er im Spitzenspiel gegen Atletico Madrid zehn Minuten nach seiner Einwechslung den 1:1-Ausgleichstreffer (90.).
Danach legte er das Führungstor von Gerard Piqué beim 2:0-Sieg gegen Villarreal auf und am vergangenen Wochenende glänzte er beim 4:0-Derbysieg bei Espanyol mit einem Assist und einem sehenswerten Tor.
Im Anschluss gab's sogar ein dickes Lob von Superstar Lionel Messi:
Jetzt liegt's wieder einmal an Dembélé selbst, eines seiner beiden Gesichter abzulegen.
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