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Manchester United | Alexis Sánchez von Paul Ince hart kritisiert: "Nichts als eine Schande"

United-Legende vernichtet Sánchez: "Nichts als eine Schande"

14/02/2019 um 10:08Aktualisiert 14/02/2019 um 17:05

Alexis Sánchez musste sich nach der 0:2-Heimniederlage von Manchester United gegen Paris Saint-Germain im Champions-League-Achtelfinale schon einige Kritik von Fans und Experten anhören. Auch United-Legende Paul Ince fand deutliche Worte. "Wie Alexis Sánchez im Moment spielt, ist nicht weniger als eine Schande", meinte der 51-Jährige bei "PaddyPower".

Ince, der mit United in seiner Karriere insgesamt 13 Titel gewinnen konnte, darunter zwei Mal die Meisterschaft, erklärte weiter:

"Seine Leistung ist bei diesem Gehalt ein Witz. Mich würde dieses hohe Gehalt nicht stören, wenn ich überzeugt wäre, dass er alles gibt und gut spielt. Aber wenn man jemanden so viel Geld gibt, erwartet man einfach mehr."

Sowohl die Fans als auch das Team "verdienen etwas besseres", so Ince. "Es muss eine Entscheidung über seine Zukunft in Old Trafford her, denn es funktioniert einfach nicht", forderte der ehemalige englische Nationalspieler.

Ince: "Lichtjahre von Topform entfernt"

Zugleich kritisierte Ince auch die Transfer- und Trainerpolitik seines Ex-Vereins.

"Wenn man immer wieder Trainer entlässt, entsteht dieses Problem. Spieler, die vom vorherigen Coach für viel Geld und Gehalt gekauft wurden, bekommt man nicht mehr los. Deshalb muss man alles versuchen, damit es im Team funktioniert", sagte der 51-Jährige.

Sánchez sei "Lichtjahre von seiner Topform entfernt". "Er wirkt wie ein komplett anderer Spieler", so Ince.

Sánchez bei Zusammenprall verletzt?

Eine weitere kuriose Anekdote zu Sánchez' gebrauchtem Abend gegen PSG machte Schlagzeilen.

Wie englische Medien berichteten, hatte sich der Chilene vor seiner Einwechslung (45.+4) für den angeschlagenen Jesse Lingard beim Aufwärmen verletzt und bot deswegen möglicherweise eine derart dürftige Vorstellung.

Abgelenkt vom Spiel sei Sánchez mit dem italienischen Linienrichter Fabiano Preti zusammengeprallt. Eine Verletzung oberhalb des Knies sei daraus die Folge gewesen. Er spielte anschließend dennoch bis zum Schlusspfiff.

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