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Sexistische Aussage von Emre Can nach Ronaldo-Rot: "Wir sind doch keine Frauen"
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Publiziert 20/09/2018 um 12:27 GMT+2 Uhr
Die Entscheidung von Schiedsrichter Felix Brych, Juve-Star Cristiano Ronaldo beim Champions-League-Spiel in Valencia wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit vom Platz zu schicken, sorgt für Kopfschütteln und Unverständnis. Teamkollege Emre Can verteidigte Ronaldo nach dem Spiel jedoch mit einer unüberlegten Aussage. Bei "DAZN" erklärte Can: "Wir sind doch keine Frauen, wir spielen Fußball."
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Die Emotionen kochten nach dem Spiel weiter hoch. Emre Can stellte gegenüber "DAZN" klar:
Was war passiert? Ronaldo geriet bei einem Zweikampf mit Jeison Murillo aneinander, worauf der Innenverteidiger zu Boden ging. Danach hielt Ronaldo seine Hand auf dessen Kopf.
Völlig unpassende Aussage von Can
Schiedsrichter Brych ahndete diese vermeintliche Tätlichkeit - nach kurzer Rücksprache mit Torrichter Marco Fritz - und zeigte Ronaldo in der 29. Minute die Rote Karte.
Can weiter:
Vielleicht hätte sich Can diesen Satz vorher zwei Mal überlegen sollen, denn bei diesem Statement handelt es sich um eine sexistische Aussage, die sich klar gegen Frauen richtet.
Diese Aussage ist völlig unnötig, denn Frauen spielen seit Jahren erfolgreichen und sehenswerten Fußball. So wurde die DFB-Auswahl der Frauen 2003 und 2007 Weltmeister und holte sich 2016 Olympia-Gold.
Neben Juve-Mitspieler Can polterte auch Ronaldos Schwester Katia Aveiro in Richtung des deutschen Schiedsrichtergespanns. Bei Instagram schrieb sie:
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