Romelu Lukaku jubelte routiniert - schließlich hatte er gerade auf Vorlage von Lautaro Martínez das 2:0 (35.) für Inter Mailand bei Slavia Prag erzielt. Alles lief also nach Plan für die Italiener, die sich im Fernduell mit Borussia Dortmund (spielte auswärts beim FC Barcelona) um Platz zwei in Gruppe F streiten.
Doch dann fasste sich der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak ans Ohr und ging nach draußen, um sich eine andere Szene am Bildschirm anzusehen. Denn exakt 23 Sekunden vor Lukakus Treffer war Slavia-Stürmer Peter Olayinka am Fünfmeterraum der Mailänder zu Fall gekommen.
Und dort sah Marciniak, dass Stefan de Vrij nicht den Ball mit dem rechten Fuß gespielt, sondern Olayinka nach Meinung der Unparteiischen elfmeterreif zu Fall gebracht hatte.
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Zum Entsetzen der Inter-Spieler nahm der Schiedsrichter so also das 2:0 zurück und entschied stattdessen auf Elfmeter für die Heimmannschaft - eine Entscheidung, die die Slavia-Fans bereits wie einen Treffer bejubelten und die es so in der Champions League zuvor noch nie gegeben hate.
Alle Interventionsversuche der Inter-Profis halfen nichts. Nach knapp zwei Minuten Unterbrechung schritt Tomas Soucek zur Tat und verwandelte den Strafstoß zum 1:1 (37.).
Für Inter blieb das jedoch ohne weitreichende Folgen - der Serie-A-Klub siegte dank einer starken Schlussphase noch mit 3:1.
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