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Spieler muss bei ManCity ins Tor - und sorgt für kuriose Statistik

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Kyle Walker im Torwarttrikot von Manchester City

Fotocredit: Getty Images

VonMarc Hlusiak
07/11/2019 Am 12:24 | Update 07/11/2019 Am 12:33
@mhlus

Kuriose Szene im Champions-League-Spiel zwischen Atalanta Bergamo und Manchester City (1:1). Citizens-Torwart Claudio Bravo sah nach seiner Einwechslung zur Pause für den verletzten Ederson neun Minuten vor dem Abpfiff wegen einer Notbremse die Rote Karte. Feldspieler Kyle Walker musste in den Schlussminuten zwischen die Pfosten und sorgte so für einen kuriosen statistischen Fakt.

In der 88. Minute hatte Walker sogar noch die Möglichkeit sich auszuzeichnen. Einen zugegebenermaßen etwas unplatzierten Freistoß von Ruslan Malinovskiy parierte der 29-Jährige auf der Linie. Damit rettete er - wenn man so will - seinem Team einen Punkt.

Kurios: Laut "Opta" war das der erste parierte Schuss eines englischen "Torwarts" seit 2016 in der Champions League (Ben Hamer für Leicester City). ManCity-Fans hatten zum Ende der Partie schon "England's number one" skandiert.

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Auf die Frage, ob er sich freiwillig gemeldet habe oder zum Ausflug ins Tor gezwungen wurde, sagte er: "Ein bisschen von beidem."

Kyle Walker im Tor von Manchester City

Fotocredit: Getty Images

Guardiola gratuliert

Weiter sagte Walker:

Im Training foppe ich manchmal die Keeper und sage, sie sollen den Ball festhalten. Heute habe ich gemerkt, dass man manchmal auch zweimal zugreifen muss. Aber Spaß beiseite: Wir wollten hier was mitnehmen und den Punkt nehmen wir gerne.

Trainer Pep Guardiola sagte:

Xabier Mancisidor, unser Torwarttrainer, hat ihn vorgeschlagen, weil er mutig und schnell ist. Ich gratuliere ihm für seine Courage, dem Team so geholfen zu haben.

Gegenspieler scherzt auf Twitter

Benjamin Mendy sagte: "Ich muss mich bei ihm bedanken, weil es nicht einfach ist, so Verantwortung zu übernehmen und auch noch einen Freistoß zu halten. Dieses Spiel werden wir nicht vergessen."

Atalanta-Spieler Marten de Roon scherzte auf Twitter, es hätte für Walker schlimmer kommen können - und zeigt dazu das Foto von Chelsea-Torwart Kepa, der beim 4:4 gegen Ajax Amsterdam tags zuvor den Ball ins Gesicht bekommen und so ein Eigentor fabriziert hatte.

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