Atalanta Bergamo - Manchester City: Kyle Walker musste für Claudio Bravo ins Tor
Kuriose Szene im Champions-League-Spiel zwischen Atalanta Bergamo und Manchester City (1:1). Citizens-Torwart Claudio Bravo sah nach seiner Einwechslung zur Pause für den verletzten Ederson neun Minuten vor dem Abpfiff wegen einer Notbremse die Rote Karte. Feldspieler Kyle Walker musste in den Schlussminuten zwischen die Pfosten und sorgte so für einen kuriosen statistischen Fakt.
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In der 88. Minute hatte Walker sogar noch die Möglichkeit sich auszuzeichnen. Einen zugegebenermaßen etwas unplatzierten Freistoß von Ruslan Malinovskiy parierte der 29-Jährige auf der Linie. Damit rettete er - wenn man so will - seinem Team einen Punkt.
Kurios: Laut "Opta" war das der erste parierte Schuss eines englischen "Torwarts" seit 2016 in der Champions League (Ben Hamer für Leicester City). ManCity-Fans hatten zum Ende der Partie schon "England's number one" skandiert.
Auf die Frage, ob er sich freiwillig gemeldet habe oder zum Ausflug ins Tor gezwungen wurde, sagte er: "Ein bisschen von beidem."
Guardiola gratuliert
Weiter sagte Walker:
Trainer Pep Guardiola sagte:
Gegenspieler scherzt auf Twitter
Benjamin Mendy sagte: "Ich muss mich bei ihm bedanken, weil es nicht einfach ist, so Verantwortung zu übernehmen und auch noch einen Freistoß zu halten. Dieses Spiel werden wir nicht vergessen."
Atalanta-Spieler Marten de Roon scherzte auf Twitter, es hätte für Walker schlimmer kommen können - und zeigt dazu das Foto von Chelsea-Torwart Kepa, der beim 4:4 gegen Ajax Amsterdam tags zuvor den Ball ins Gesicht bekommen und so ein Eigentor fabriziert hatte.
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