In den vergangenen Jahren bediente sich der FC Bayern häufig bei Neuverpflichtungen bei der nationalen Konkurrenz. Spieler wie Leon Goretzka, Niklas Süle oder Robert Lewandowski fanden so ihren Weg nach München.

Alle diese Kicker spielten zuvor bei Vereinen, die eine Riege unter den Bayern anzusiedeln sind. Wie die "Marca" erstmals im September berichtete, gehört diese Transferpolitik zu einem Geheimpakt, den die großen europäischen Spitzenklubs getroffen haben sollen.

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Demnach sollen die Topteams vor eineinhalb Jahren zu der Vereinbarung gekommen sein, keine Spieler von der internationalen Konkurrenz abzuwerben und sich stattdessen bei Vereinen aus der zweiten Kategorie (z.B. Borussia Dortmund, FC Sevilla) zu bedienen.

Transfers zwischen den großen Klubs in Europa soll es nur nach Absprache und in geregeltem Maße geben, hieß es in dem Bericht weiter. Dem Pakt sollen beispielsweise Vereine wie der FC Bayern, Real Madrid, der FC Barcelona, der FC Liverpool, Manchester City, Juventus Turin und einige weitere Spitzenklubs angehören. Ein Hauptziel sei es, die Ablösesummen nicht weiter in die Höhe zu treiben.

Ramos und Alaba von Transferpakt betroffen

Auch im aktuellen Transferfenster fand die Vereinbarung wieder Anlass, da gleich bei mehreren Klubs Personalentscheidungen mit Leistungsträgern anstehen. Der neuste Fall ist Sergio Ramos, bei dem die Vertragsgespräche mit Real Madrid stocken. Bisher sei aber noch kein Klub mit einem offiziellen Angebot an Ramos herangetreten und dies bleibe auch so, bis die Königlichen eine endgültige Entscheidung getroffen haben, schrieb die "Marca" am Mittwoch.

Zuvor soll der Pakt bereits bei David Alaba zum Tragen gekommen sein. Erst als die Münchner mitteilten, dass keine Einigung mit dem Österreicher erzielt werden konnte, schalteten sich andere Topteams ins Werben ein.

Erstmals wurde der Transferpakt vergangenes Jahr im Zuge des Transfertheaters um Lionel Messi erwähnt. Als der FC Barcelona bekannt gab, Messi nicht abgeben zu wollen, sollen sich Manchester City und Paris Saint-Germain nicht weiter um den Argentinier bemüht haben.

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