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Mit Video | "Lassen uns das nicht mehr gefallen": Bayern-Bosse mit wilder Attacke

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Uli Hoeneß - Karl-Heinz Rummenigge

Fotocredit: Getty Images

VonRobert Bauer
19/09/2019 Am 06:27 | Update 19/09/2019 Am 11:09

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß haben sich im Rahmen des Champions-League-Auftakts gegen Roter Stern Belgrad zur Causa Manuel Neuer geäußert und dabei den Deutschen Fußball-Bund (DFB) scharf kritisiert. "Wir werden uns nicht gefallen lassen, dass unsere Spieler beschädigt werden", schimpfte Hoeneß, angesprochen auf die jüngste Torwart-Debatte.

"Es wird Zeit, dass man Manuel den Rücken stärkt. Da wird nie so richtig Klartext gesprochen. In der Öffentlichkeit lässt man das wabern", sagte Rummenigge bei "Sky" und fügte mit Blick auf Neuer, der sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft Stammtorhüter ist, an:

Das wird zum Teil schon auf dem Rücken von Manuel ausgetragen, und das finde ich nicht fair.
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Vielmehr wünscht sich Rummenigge "ein Stück Dankbarkeit gegenüber einem Mann, der 90-mal für Deutschland gespielt hat", betonte er.

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    Obwohl der Bayern-Boss Neuers Konkurrent Marc-André ter Stegen "Weltklasseformat" attestierte, spreche für die Nummer eins des FC Bayern "neben der überragenden Qualität auch seine Erfahrung."

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    Einen möglichen Rücktritt des Torhüters nach der EM im kommenden Jahr wollte Rummenigge nicht ausschließen. "Das ist mir nicht bekannt, aber wenn das stimmen sollte, wird das unter anderem auch das Resultat solcher Geschichten sein", erklärte der 63-Jährige. Beim FC Bayern soll der 30-Jährige hingegen auch in den kommenden Jahren zwischen den Pfosten stehen:

    Ich weiß nur, dass wir einen Vertrag mit ihm haben, der darüber hinausgeht. Und ich glaube, dass wir diesen auch nochmal verlängern werden.

    Niko Kovac teilte die Einschätzung seines Vorstandschefs zur Torwart-Debatte im DFB-Team. "Ich finde die Diskussion fehl am Platz", betonte der Trainer des FC Bayern vor dem 1. Spieltag in der "Königsklasse".

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    Hoeneß: "Lassen uns das nicht mehr gefallen"

    Uli Hoeneß redete sich nach dem Auftakterfolg des FC Bayern in der Champions League, angesprochen auf die Torhüter-Diskussion, förmlich in Rage. "Ich hätte mir vom DFB mehr Unterstützung erwartet. Dass man das zulässt, dass ein Mitspieler in die Öffentlichkeit geht für ein Thema, das er nur mit Jogi Löw zu besprechen hat, geht nicht. Wir werden es uns nicht gefallen lassen, dass unsere Spieler beschädigt werden", schimpfte der Präsident des deutschen Rekordmeister und stellte unmissverständlich klar:

    Marc-André ter Stegen ist ein sehr guter Torwart. Aber Manuel Neuer ist besser. Da gibt es überhaupt keine Diskussion.
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    Besonders sauer stießen Hoeneß die jüngsten Forderungen des Barca-Keepers auf, die er zunächst sogar als "Witz" abstempelte. "Die westdeutsche Presse redet, als hätte er schon 17 Weltmeisterschaften gewonnen. Er hat überhaupt keinen Anspruch. Es gibt keine Diskussion, dass nur Manuel Neuer die Nummer eins ist", kanzelte der 67-Jährige Neuers bisherigen Stellvertreter im DFB-Team ab.

    Neuer selbst freute sich am späten Mittwochabend über die Unterstützung der Bayern-Bosse: "Das ist immer gut." Ansonsten habe er keine Lust mehr, "Debatten zu führen. Ich will meinen Job erledigen und meinen Mannschaften als Kapitän helfen."

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