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FC Barcelona - Dynamo Kiew: Gerard Piqué schießt Barça zum Pflichtsieg in der Bayern-Gruppe E
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Publiziert 20/10/2021 um 20:35 GMT+2 Uhr
Gerard Piqué hat dem FC Barcelona den dringend benötigten Heimsieg in der Champions League gegen Dynamo Kiew beschert. Der Routinier erzielte das goldene Tor (36.) zum 1:0 (1:0)-Sieg. Barça spielte eine starke erste Halbzeit, in der das Team von Trainer Ronald Koeman höher hätte führen können. Nach der Pause verflachte die Partie jedoch zusehends. Ansu Fati vergab eine Großchance fahrlässig.
Gerard Piqué jubelt - FC Barcelona vs. Dynamo Kiew
Fotocredit: Getty Images
Der FC Barcelona stand nach verpatztem Saisonauftakt in La Liga und Champions League in dieser Begegnung gegen den Underdog aus Kiew unter Zugzwang. Das Team des zuletzt stark bekrittelten Trainers Ronald Koeman begann mit starker Offensive und kam durch Serginho Dest bereits kurz nach Anpfiff zur ersten guten Kopfballchance (2.).
Auch Luuk de Jong war in der Folge nicht in der Lage, einen Kopfball aus exzellenter Position zu verwerten (19.). Nur wenig später war es wieder der holländische Mittelstürmer, der eine Topchance auf dem Fuß hatte: Den sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze konnte Kiew-Towart Georgiy Bushchan jedoch hervorragend aus dem Winkel fischen (21.).
Bezeichnend für die heute mangelnde Torausbeute der Barça-Offensive war es dann ausgerechnet Innenverteidiger Gerard Piqué, der die Katalanen nach einer Ecke in Führung brachte.
Nach dem Eckball wurde der zweite Ball von Jordi Alba ans rechte Fünfereck geflankt, wo der Spanier volley einschoss (36.) - bereits sein 16. Champions-League-Tor, womit er unter den Verteidigern in der ewigen Torschützenliste gemeinsam mit Real-Legende Roberto Carlos an der Spitze liegt.
Kurz vor der Pause vergab Luuk de Jong eine weitere hochkarätige Kopfballchance, indem er den Ball wieder nach einer Ecke knapp übers Tor setzte (44.).
Nach der Pause zeigte die Begegnung ein nahezu identisches Gesicht, Barça stürmte nach vorne, verpasste es jedoch diese in Tore umzumünzen. Frenkie de Jong zeigte sich zu uneigennützig (52.), Youngster Ansu Fati verspielte den Ball nach einem Aussetzer von Keeper Bushchan leichtfertig (54.).
In der Folge war das Spiel zerfahren und von zahlreichen Wechseln geprägt, wobei Kiew nie wirklich gefährlich vor das Tor von Marc-Andre ter Stegen kommen konnte.
Unter dem Strich siegte Barcelona glanzlos mit 1:0, wodurch die Katalanen ihre Chancen in der Gruppe E der Champions League nach den 0:3-Niederlagen gegen den FC Bayern und Benfica vorerst wahren.
Kiew hingegen rutscht mit der Niederlage und nur einem Zähler auf den letzten Platz ab.
Die Stimmen:
Ronald Koeman (Trainer FC Barcelona): "Dieser Sieg hält uns am Leben. Alles ist noch drin, aber wir hätten es besser zu Ende spielen können, als wir es getan haben. Unterm Strich ist es besser, mit einem Sieg in den Clásico zu gehen als mit einer Niederlage."
Jordi Alba (FC Barcelona): "Wir haben gut gespielt, besonders in der ersten Halbzeit. Aber wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen, um das Spiel schneller klar zu machen. Wir wissen um Geris (Gerard Piqué, Anm. d. Red.) Durchschlagskraft im Strafraum. Bei Ecken ist er immer eine Gefahr für den Gegner und weil er als Kind immer gerne als Stürmer gespielt hat, ist er vor dem Tor absolut kaltschnäuzig."
Der Tweet zum Spiel:
Piqué erlöst Barcelona mit dem ersten Champions-League-Treffer dieser Saison.
Das fiel auf: Laues Lüftchen in Halbzeit zwei
Barcelona hätte in Halbzeit eins angesichts von 8:2 Torschüssen gut und gerne drei oder vier Tore schießen und sich damit Selbstvertrauen für den Clásico am Sonntag gegen Real Madrid holen können. Nach der Pause jedoch flachte das Spiel zusehends ab (3:1 Torschüsse). Die eingewechselten Ansu Fati, Philippe Coutinho (beide 46.) und Sergio Agüero (75.) harmonierten nicht so recht miteinander. Die wenigen sich nur noch bietenden Möglichkeiten wurden nicht gut zuende gespielt - so zog sich Fati den Ärger seiner Nebenmänner zu, als er in der 54. Minute den Ball lieber artistisch mit dem Rücken zum Tor verwerten wollte, anstatt schnöde auf zwei besser postierte Mitspieler abzulegen.
Die Statistik: 17 Jahre, 76 Tage
Mit 17 Jahren und 76 Tagen ist Pablo Gaviria - genannt Gavi - der zweitjüngste Spieler, den Barça jemals in der Champions League einsetzte. Den vereinseigenen Jugend-Rekord hält Fati (16 Jahre, 321 Tage).
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Vertragsverhandlungen mit Fati: Koeman mit toller Nachricht für Barça-Fans
Quelle: Perform
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