FC Liverpool: Diogo Jota ist Jürgen Klopps Ass im Ärmel - darum ist der Portugiese so wichtig
Diogo Jota wechselte 2020 für die beachtliche Summe von 44 Millionen Euro zum FC Liverpool. Nach verheißunsgvollem Start setzte eine Knieverletzung den Portugiesen monatelang außer Gefecht. Mittlerweile hat Jota sich gänzlich erholt – und wird im Schatten der Top-Stars immer wichtiger für Trainer Jürgen Klopp. Auch, weil er über eine besondere Eigenschaft verfügt.
Liverpool-Coach Klopp adelt Jota: Noch besser als gedacht
Quelle: Perform
Er hat es schon wieder getan.
Diogo Jota, ausgewiesener Spezialist darin, das erste Tor für seine Mannschaft zu erzielen, traf am vergangenen Wochenende gegen den FC Watford zur Führung. Bereits zum 13. Mal in dieser Saison war es der Portugiese, der beim FC Liverpool für ein 1:0 verantwortlich zeichnete. Keinem Spieler auf der Insel gelang dies häufiger.
Der Treffer gegen die Hornets, der den Grundstein für den 2:0-Sieg legte, war wettbewerbsübergreifend bereits Jotas 20. Treffer in der laufenden Spielzeit. Ein Novum in der Karriere des 25-Jährigen, der im Sommer 2020 für über 44 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers zu den Reds gewechselt war.
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"Zum ersten Mal in meiner Laufbahn habe ich 20 Pflichtspieltore erreicht. Das freut mich sehr, aber ich muss weitermachen", sagte er im Anschluss an den Erfolg an der Anfield Road, der gewährleistete, dass Liverpool weiterhin nur mit einem Zähler Rückstand auf Tabellenführer Manchester City auf Rang zwei rangiert und weiterhin gute Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft hat.
Jota: "Das ist das Schwierigste überhaupt"
Jota ergänzte: "Es sind noch einige Spiele zu gehen. Wenn ich auf dem Platz stehe, bin ich immer in der Lage, Torchancen zu generieren. Es liegt an mir, diese Chancen zu nutzen."
Bezüglich seiner kuriosen Eigenschaft, den Türöffner zu geben, erklärte er: "Ich habe in dieser Saison häufig das 1:0 erzielt, das ist das Schwierigste überhaupt. Ich hoffe, dass mir das noch weitere Male gelingt."
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Diogo Jota und Co. beim Jubel
Fotocredit: Getty Images
Bereits nach seiner Ankunft vor rund anderthalb Jahren fasste Jota beim ehemaligen Rekordmeister Fuß, gleich in seinem ersten Liga-Kurzeinsatz Ende September steuerte er seinerzeit einen Treffer bei. Über zwei Monate zählte der Angreifer unter Trainer Jürgen Klopp zum Stammpersonal, erzielte sowohl in der Premier League als auch in der Champions League etliche Tore (unter anderem einen Hattrick gegen Atalanta Bergamo).
Anfang Dezember 2020 wurde er allerdings von einer komplizierten Knieverletzung zurückgeworfen, die ihn vier Monate lang außer Gefecht setzte. "Es ist furchtbar, wenn man von außen zusehen muss und dem Team einfach nicht helfen kann", sagte er damals mit Blick auf seine Verletzung. Trotz der langen Ausfallzeit standen am Ende seiner ersten Saison am River Mersey 13 Treffer zu Buche.
Im Schatten von CR7: Jota liefert bei Portugal ab
Obwohl Jota verlässlich ablieferte, stand er zumeist im Schatten seiner namhaften Offensiv-Kollegen Roberto Firmino, Mohamed Salah und Sadio Mané. Mit einem ganz ähnlichen Schicksal sieht er sich in der portugiesischen Nationalmannschaft konfrontiert, in der nahezu alles von Superstar Cristiano Ronaldo überstrahlt wird.
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Portugal: Ronaldo im Gespräch mit Jota
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Doch Jota, der in der Jugendabteilung des Gondomar SC, einem Vorort-Klub nahe Porto, ausgebildet wurde, scheint sich in der Rolle des Schattenmannes auch in der Seleção zu gefallen. In 24 Spielen für Portugal trat er neunmal als Torschütze in Erscheinung, im wichtigen Playoff-Spiel gegen die Türkei (3:1) erzielte er jüngst das wichtige 2:0.
Dass er in der qualitativ hochwertigen Nationalmannschaft - ähnlich wie in Liverpool - gesetzt ist, hob kürzlich auch Klopp hervor: "Er liefert für Portugal offensichtlich konstant ab, was bei all den offensiven Top-Spielern eine wirklich schwierige Aufgabe ist", sagte der ehemalige Dortmund-Coach nach Jotas starker Leistung gegen Watford.
Jürgen Klopp adelt Jota: "Sogar noch ein bisschen besser"
Grundsätzlich fand Klopp ausschließlich lobende Worte für seinen Stürmer und hob besonders dessen Flexibilität hervor: "Es war immer klar, dass Diogo kein reiner Flügelspieler ist. Diogo ist ein Stürmer, der auf dem Flügel verteidigen und auf dem Flügel spielen kann - und das auf beiden Seiten", sagte er. Klopp schob nach: "Er hat bei uns auf allen drei Positionen im Sturm gespielt und sich immer sehr gut geschlagen. Er hat das Zeug dazu, das war schon immer so."
Klopp adelte Jota abschließend: "Seit er hier ist, hat er sich enorm entwickelt. Er wächst mehr und mehr in die Rolle des Weltklasse-Stürmers herein." Jota sei "genau der Spieler, den wir uns vorgestellt haben - und sogar noch ein bisschen besser".
Am Dienstagabend dürfte Klopp erneut auf Jota setzen. In dessen Heimatland Portugal muss Liverpool im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals bei Benfica Lissabon (21:00 Uhr im Liveticker) ran. Ob er seiner Leidenschaft des 1:0-Erzielens abermals frönen wird?
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Jürgen Klopp ätzt: "Es macht absolut keinen Sinn"
Quelle: Eurosport
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