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Manchester City gegen Atlético Madrid: Keilerei im Spielertunnel nach Abpfiff - Polizei schreitet ein
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Publiziert 14/04/2022 um 08:57 GMT+2 Uhr
Das Champions-League-Viertelfinale zwischen Atlético Madrid und Manchester City endete hässlich. Beim 0:0-Remis (Hinspiel 1:0 für City) gerieten Spieler beider Teams auf dem Platz und auch im Spielertunnel aneinander. In den Katakomben musste offenbar gar die Polizei eingreifen. Auslöser war ein Foul von Felipe an Phil Foden, für das der Brasilianer von Schiedsrichter Daniel Siebert Gelb-Rot sah.
Jack Grealish (l./Manchester City) und Stefan Savic (Atlético Madrid)
Fotocredit: Getty Images
Daraufhin schaltete sich aber Felipes Teamkollege Stefan Savic ein, der versuchte, den am Boden liegenden Foden nach dem Foul vom Platz zu ziehen. Die beiden City-Spieler Oleksandr Zinchenko und Jack Grealish schritten ebenfalls ein und versuchten ihren Mitspieler vor Savic zu schützen, woraufhin dieser Grealish an den Haaren zog.
Für diese Aktion erhielt auch Savic die Gelbe Karte. Atlético-Trainer Diego Simeone wurde ebenfalls verwarnt. Insgesamt sieben Gelbe Karten musste der deutsche Referee Siebert alleine in der zwölfminütigen Nachspielzeit verteilen.
Bereits im Laufe des Spiels hatte ein Luftzweikampf zwischen Felipe und Foden, an dessen Folge der englische Nationalspieler aufgrund einer Kopfverletzung behandelt und für den Rest des Spiels einen Turban tragen musste, die Gemüter erhitzt.
Doch die Rudelbildung auf dem Platz war erst der Anfang.
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Stefan Savic will Phil Foden vom Platz ziehen, Oleksandr Zinchenko schreitet ein
Fotocredit: Getty Images
Tumulte gehen nach Abpfiff weiter
Denn nach Abpfiff setzte sich die Auseinandersetzung fort, wie Video-Aufnahmen der UEFA aus den Stadionkatakomben zeigen. Im Mittelpunkt waren auch dabei wieder Grealish und Savic, die von mehreren Teammitgliedern voneinander ferngehalten werden mussten.
Aufseiten der Spanier waren offenbar auch Mario Hermoso und Manager Andrea Berta beteiligt. Atlético-Verteidiger Sime Vrsaljko soll sogar einen Gegenstand in Richtung der City-Spieler geworfen und diese bespuckt haben. Bei den Engländern musste offenbar Kyle Walker von seinem Teamkollegen Ederson zurückgehalten werden.
Nach Informationen der "Marca" bat die UEFA aufgrund der Tumulte sogar die Polizei um Hilfe. Acht Beamte sollen eingeschritten sein.
Laporte: "Hat ihnen mehr geschadet als uns"
City-Star Aymeric Laporte meinte hinterher bei "Movistar": "Ich weiß nicht, ob wir Zeit vergeudet haben oder sie am Ende, weil sie in absurde Kämpfe verwickelt waren, aber ich werde nicht weiter ins Detail gehen. Wir haben selbst nicht ganz überzeugt. Das ist Fußball. (...) Es stimmt, dass diese Art von Spielen, die in einer Schlägerei enden, immer hässlich sind. Es ist oberflächlich. Viel Aufregung um sehr wenig. Das hat ihnen mehr geschadet als uns."
Teamkollege John Stones zeigte sich zufrieden, dass man sich zumindest von den vielen Provokationen der Madrilenen während des Spiels nicht habe reizen lassen. Bei "BT Sport" erklärte er: "Wir wissen, dass sie manchmal versuchen, solche Dinge zu erreichen, und ich denke, wir sind sehr gut damit umgegangen. (...) Ich bin so stolz auf die Jungs, wie wir heute die Kontrolle behalten haben, wie wir die Nerven behalten haben. Es ist so leicht, sich in solche Dinge hineinziehen zu lassen."
Durch das Remis in Madrid und den knappen Hinspielsieg zog Manchester City ins Halbfinale der Königsklasse ein. Dort treffen die Engländer auf Real Madrid, das Titelverteidiger FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel aus dem Wettbewerb warf.
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