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Bayer 04 Leverkusen ist auf der Suche nach Siegen - Saisonstart in Bundesliga und Champions League zu wenig
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Publiziert 08/09/2022 um 13:54 GMT+2 Uhr
Für Bayer Leverkusen läuft es in dieser Saison alles andere als optimal. In der Bundesliga enttäuschte die Werkself mit nur drei Punkten und auch in der Champions League startete Bayer mit einer Niederlage in den Wettbewerb. Die sportliche Misere ist durchaus vielschichtig und hat auch einiges mit Pech zu tun. Doch Leverkusen wird trotz alledem einen Weg finden müssen, diese Krise zu überwinden.
Lukas Hradecky
Fotocredit: Getty Images
Lukas Hradecky stapfte genervt durch die engen Gänge im altehrwürdigen Jan-Breydel-Stadion. Der Pechvogel des Abends stand mit seinem schweren Patzer sinnbildlich für die schwere sportliche Krise und auch das fehlende Quäntchen Glück bei Bayer Leverkusen. Nach dem 0:1 (0:1) in der Champions League beim belgischen Underdog FC Brügge, der sechsten Niederlage im siebten Pflichtspiel, entlud sich der Frust beim Kapitän und Torhüter der Werkself in vollem Maße.
"Es ist scheißegal, wie wir die Tore kassieren. Wenn man in der Scheiße liegt, dann ist es richtig scheiße", sagte Hradecky, der beim Kopfballtor von Abakar Sylla (42.) nach einer Ecke mit dem Ball in den Armen unglücklich ins Tor gefallen war. Die Rückkehr auf die größte Bühne des europäischen Vereinsfußballs nach genau 1000 und einer Nacht hatten sich die hochveranlagten Rheinländer ganz anders vorgestellt.
Allen voran Trainer Gerardo Seoane, der trotz des nächsten herben Rückschlags erneut Rückendeckung von Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes bekam. Wie bereits am Samstag nach der vierten Bundesliga-Pleite der noch jungen Spielzeit gegen den SC Freiburg (2:3) war die Trainerdiskussion für Rolfes kein Thema. Jegliche Nachfragen zur Personalie seines Schweizer Coaches beantwortete der frühere Profi mit einem klaren "Nein".
Seoane: "Spieler haben positive Antwort gegeben"
Seoane hatte eine durchaus vermeidbare Niederlage seiner Mannschaft gesehen. Dennoch gab genau diese ihm Mut. "Die ", sagte der 43-Jährige. In der Tat hatten seine Schützlinge nach dem Rückstand mehr vom Spiel, die großen Torchancen spielten sie aber nicht heraus. Zudem wurden zwei vermeintliche Ausgleichstreffer von Torjäger Patrik Schick in der Schlussphase wegen Abseitsstellungen nicht gegeben.
"Klar ist das gefährlich aktuell. Es ist eine schwierige Situation für uns alle, der Druck von außen ist hoch. Wir müssen als Mannschaft zusammenstehen", meinte Abwehrchef Jonathan Tah un betonte: "Ich habe nicht das Gefühl, dass wir auseinanderbrechen." Am Ende zählen aber nunmal Ergebnisse.
Diese muss Seoane trotz der Rückendeckung der Chefetage schnellstmöglich liefern. Die nächste Möglichkeit dafür bietet sich bereits am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC. Eine erneute Niederlage könnte eben jene Rückendeckung aber ganz schnell verfliegen lassen.
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(SID)
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Quelle: Perform
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