Champions League: Lionel Messi zurück, Kylian Mbappé auf der Bank? Der Druck auf PSG steigt

Paris Saint-Germain bleibt vor dem Showdown in der Königsklasse am Dienstag rätselhaft. Superstar Lionel Messi wird wohl gegen den FC Bayern München wieder von Beginn an dabei sein - ein Fragezeichen bleibt hinter Kylian Mbappé. Der Superstar trainierte im Vorfeld des Topduells schon wieder mit der Mannschaft, ein Einsatz von Beginn an dürfte aber überraschen. Oder?

Lionel Messi (l.) und Kylian Mbappé

Fotocredit: Getty Images

Bei den Investoren aus Katar wächst die Ungeduld, Insider berichten von Krach in der Kabine - da war das mit großer Spannung erwartete Abschlusstraining bei Paris St. Germain ein echter Lichtblick.
Die angeschlagenen Superstars Lionel Messi und Kylian Mbappé bewegten sich bestens gelaunt auf dem Platz und stehen am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker) gegen Bayern München im Kader.
Immens wichtig für PSG, denn der französische Pokal ist bereits weg, der nationale Titel eine Selbstverständlichkeit, für die Klubbosse zählt nur der langersehnte Triumph in der Champions League.
Aber nach insgesamt vier Niederlagen seit Jahresbeginn in der Liga und im Cup-Wettbewerb sind die Franzosen im Achtelfinal-Hinspiel gegen den deutschen Rekordmeister längst nicht mehr der Favorit.

Messi von Beginn an, Mbappé mit Kurzeinsatz?

Weltmeister Messi, der sich zuletzt mit einer Sehnenverletzung plagte, dürfte im Parc des Princes in der Startformation stehen, Mbappé (Oberschenkelprobleme) kommt wohl bestenfalls für einen Kurzeinsatz infrage, wenn überhaupt. "Wir gehen null, null, null Risiko mit Kylian ein", hatte Trainer Christophe Galtier bereits angekündigt.
Am Montagnachmittag stand die Entscheidung um Mbappé laut dem PSG-Coach noch immer auf der Kippe: "Wir werden sehen, ob er morgen in der Mannschaft steht. Wir werden ihn morgen früh beurteilen, wenn wir uns treffen", sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Kracher: "Wir werden dann intern diskutieren. Ich weiß jetzt noch nicht, ob er in der Mannschaft sein wird."

Druck auf Pariser Weltauswahl wächst

So oder so ist klar: Sollte der Hauptstadtklub in der Königsklasse wieder einmal vorzeitig scheitern, hätte auch der 56-Jährige wie schon seine Vorgänger, unter ihnen auch Thomas Tuchel, keine dauerhafte Zukunft mehr in Paris.
"Wir müssen jetzt unsere Kräfte und unsere Energie vor dem großen Spiel gegen die Bayern bündeln. Das wird uns Selbstvertrauen auf dem Spielfeld geben", betonte der Coach. Auch Kapitän Marquinhos beschwor den Zusammenhalt der exzentrischen Superstars: "Wir gehen durch schwierige Zeiten, aber wir sollten uns vor Augen führen, was wir in dieser Saison noch alles gewinnen können."
Bei den treuesten Fans schwindet jedoch der Glaube an eine sportliche Wende mehr und mehr. Nach der 1:3-Niederlage bei der AS Monaco am vergangenen Samstag musste Presnel Kimpembe die aufgebrachten Anhänger in der Gästekurve beruhigen.
"Wir brauchen Euch, lasst uns nicht fallen", rief Abwehrspieler Kimpembe, Weltmeister von 2018, via Megafon fast flehentlich dem tief enttäuschten Anhang zu. Der an diesem Abend schwache Megastar Neymar indes blieb lieber stumm.
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(SID)
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