Liverpool kommt gegen Real Madrid unter die Räder - Reds-Stars am Pranger: "Katastrophe, Schande"
Der FC Liverpool ist beim 2:5 (2:2) im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid böse unter die Räder gekommen. Entsprechend hart gingen die Experten im Anschluss mit dem Team von Trainer Jürgen Klopp ins Gericht. Thierry Henry sprach gar vom "Ende einer Ära". Reds-Ikone Jamie Carragher knöpfte sich dagegen die Abwehrleistung seines Ex-Klubs vor und spottete über Virgil van Dijk.
Klopp: "Carlo glaubt, die Sache ist durch"
Quelle: Perform
"Das war katastrophal und eine Schande in der zweiten Halbzeit. Peinlich. Liverpool war defensiv ein absoluter Scherbenhaufen wie schon die gesamte Saison", polterte Jamie Carragher nach dem desolaten 2:5 (2:2) gegen Real Madrid im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei "CBS Sports". Die Reds-Ikone war mit seiner Kritik jedoch noch lange nicht am Ende.
"Ausgerechnet die Abwehr, der jahrelang nachgesagt wurde, dass sie einige der besten Spieler der Welt hat, ist jetzt überfordert, weil sie jahrelang eine Sechs vor sich hatte, die wahrscheinlich härter und intelligenter gearbeitet hat als jede andere Mannschaft im Weltfußball - und jetzt, wo sie weg ist, ist sie völlig zusammengebrochen", so Carragher weiter.
Speziell die Leistung von Abwehrchef Virgil van Dijk sorgte beim ehemaligen englischen Nationalspieler für Kopfschütteln. "Aktuell könnte ich van Dijks Platz einnehmen", spottete der 45-Jährige und betonte:
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26/07/2025 um 21:12 Uhr
"Die Leute reden ständig von irgendwelchen Mittelfeldspielern, die Liverpool brauchen würde - und das stimmt auch. Allerdings brauchen sie auch Verteidiger, weil sie offensichtlich nicht verteidigen können, wenn sie so bloßgestellt werden."
Henry spricht vom "Ende einer Ära"
Sturm-Legende Thierry Henry stieß in das gleiche Horn. "Ich wollte wissen, wo sie stehen, und ich habe eine schwache Mannschaft gesehen. Sie sind zerbrechlich und einige Dinge müssen sich ändern", betonte der Vize-Weltmeister von 2006 in seiner Funktion als "CBS"-Experte und führte aus:
"Ich glaube nicht, dass Jürgen Klopp gehen muss, aber einige Spieler haben nicht mehr das Niveau, um für Liverpool zu spielen. Das passiert den Besten, das ist mir auch passiert. Es ist das Ende einer Ära."
So weit wollte Steven Gerrard allerdings nicht gehen. Der ehemalige Liverpool-Star, der aktuell als möglicher Nachfolger von Trainer Christophe Galtier bei Paris Saint-Germain gehandelt wird, forderte jedoch ebenfalls eine Ursachenforschung.
"Wenn man fünf Tore kassiert, muss jeder Verein untersuchen, warum und wie. Ich bin sicher, dass Jürgen das in den kommenden Tagen tun wird. Man wird in sich gehen und in den Spiegel schauen müssen. Das war nicht gut genug", konstatierte er bei "BT Sports".
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Jürgen Klopp vom FC Liverpool
Fotocredit: Getty Images
Carragher und Shearer schwärmen von Real Madrid
Die Leistung von Real Madrid wollten die Experten der Branche jedoch mit ihrer Kritik an den Reds keineswegs schmälern. "Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Team in Anfield gesehen zu haben, das Liverpool so zerstört hat", schwärmte Carragher.
Sein ehemaliger Nationalmannschaftskollege Alan Shearer pflichtete bei.
"Man hat eine Meisterleistung gesehen, wie man an seine Fähigkeiten glaubt und sich an die Taktik hält, die der Trainer vorgegeben hat. Diese Mannschaft von Real Madrid hat Erfahrung auf höchstem Niveau, und sie hat Liverpool heute Abend in hohem Maße bestraft", sagte der 52-Jährige bei der "BBC".
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"Haben fünf Tore verschenkt": Klopp glaubt nicht an Comeback
Quelle: Eurosport
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