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PSG: Kylian Mbappés Treffer reicht nicht - Benfica Lissabon ärgert Paris Saint-Germain erneut
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Publiziert 11/10/2022 um 22:55 GMT+2 Uhr
Paris Saint-Germain hat den vorzeitigen Einzug in das Champions-League-Achtelfinale verpasst. Das Team von Christophe Galtier musste sich in der Gruppe H wie im Hinspiel vor einer Woche mit einem 1:1 (1:0)-Remis gegen Benfica Lissabon begnügen. In der Tabelle liegt PSG punktgleich (acht) mit Benfica an der Spitze. João Mário (62./FE.) konterte die Pariser Führung durch Kylian Mbappé (40./FE.).
Kylian Mbappé - Paris Saint-Germain
Fotocredit: Getty Images
Paris Saint-Germain musste wie beim 0:0-Remis gegen Stade Reims in der Liga am vergangenen Wochenende auf Superstar Lionel Messi verzichten. Ihn ersetzte Pablo Sarabia. Im Vergleich zum 1:1-Hinspiel letzte Woche begann außerdem Juan Bernat für Nuno Mendes.
Benfica-Coach Roger Schmidt nahm auf der anderen Seite einen verletzungsbedingten Wechsel vor. Frederik Aursnes ersetzte David Neres. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Julian Draxler nahm nur auf der Bank Platz.
Nach der 0:2-Niederlage von Juventus Turin gegen Maccabi Haifa konnte sich der Sieger der Partie vorzeitig für das Achtelfinale der Königsklasse qualifizieren.
In einer ereignisarmen ersten Hälfte neutralisierten sich die Tabellenführer ihrer jeweiligen Heimatligen zumeist. Zwar sprach die Ballbesitzstatistik mit bis zu 60 Prozent für PSG, doch stemmten sich die Gäste aus Lissabon entschlossen gegen das Star-Ensemble.
Mbappé und Joao Mario souverän vom Punkt
Die Partie spielte sich viel im Mittelfeld ab, so war es wenig überraschend, dass der erste Abschluss der Partie aus der zweiten Reihe kam. Benficas Rafal Silva schoss jedoch über Gianluigi Donnarummas Kasten (17.).
In der ersten Halbzeit machte dann ein Foulspiel von Antonio Silva an Juan Bernat den Unterschied, denn den daraus resultierenden Strafstoß verwandelte Mbappé im linken Eck (39.).
Zu Beginn des zweiten Durchgangs verpasste der erneut auffällige Mbappé mit einem Schlenzer seinen Doppelpack haarscharf (52.). Die Gäste aus Lissabon wehrten sich in Halbzeit zwei jedoch entschieden. Nach verrutschter Flanke ans Außennetz von Grimaldo (54.) und knapper Kopfballchance von Goncalo Ramos (55.) holte Benficas Offensivakteur Rafa Silva gegen Marco Verratti einen Strafstoß für die Portugiesen raus (60.). Diesen jagte Joao Mario kompromisslos zum 1:1-Ausgleich in die Maschen (62.).
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Joao Mario traf zum 1:1-Endstand
Fotocredit: Getty Images
Nach dem Ausgleichstreffer durchlief das Spiel eine Ruhephase, in der sich beide Teams mit dem Ergebnis zufrieden zeigten. Paris war bemüht, bot jedoch auch in der zweiten Halbzeit eher eine uninspirierte Leistung. Mit der Hereinnahme von Julian Draxler wollte Gäste-Trainer Schmidt noch einmal für frischen Schwung sorgen (78.). Nur drei Minuten später trat er im Strafraum in Erscheinung, sein Abschluss wurde jedoch geblockt (81.).
Kurz vor Schluss gelang PSG beinahe doch noch der "Lucky Punch". Mbappé traf per sehenswerter Direktabnahme aus Abseitsposition nach einer Ecke (86). Der Treffer wurde richtigerweise nicht gegeben. Es blieb beim leistungsgerechten 1:1-Remis. PSG ist mit acht Zählern weiterhin Tabellenführer der Gruppe H vor dem punktgleichen Benfica Lissabon.
Die Stimmen:
Danilo Pereira (Paris Saint-Germain) zu "Eleven Sports": "Wir wussten, dass es ein kompliziertes Spiel werden würde, genau wie im Hinspiel, gegen eine sehr gut organisierte Benfica-Mannschaft. Wir haben sehr gut angefangen, auf Sieg gespielt und die erste Halbzeit gut beendet. In der zweiten Hälfte haben wir bis zum Schluss das Tor gesucht, aber diese eine Chance hatten wir nicht."
Alexander Bah (Benfica Lissabon) zu "Eleven Sports": "Wenn man gegen Weltklassespieler spielt, ist es immer schwierig, aber wir haben sie gut gemeistert und vom Hinspiel an wussten wir, dass wir treffen können. Wir mussten an uns glauben. Wir haben schon in der Vergangenheit gezeigt, dass wir gut spielen und jede Mannschaft schlagen können. Wir haben heute nicht gewonnen, aber wir haben gut gespielt. Wir wussten, dass es eine schwere Gruppe werden würde, aber ich weiß nicht, ob ich überrascht bin. Ich bin glücklich."
João Mário (Benfica Lissabon) zu "Eleven Sports": "Der Trainer hat mir diese Verantwortung in dieser Saison [Elfmeterschiessen] übertragen. Ich wusste, dass es ein wichtiger Moment war - wie in Turin gegen Juventus. Dieses Team hat alles, um weiterzukommen, und wenn wir es als Erster schaffen, noch besser."
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Die Bilanz zum Spiel: 29
Marco Verratti hat in 76 Champions-League-Spielen für Paris seinen ersten Elfmeter verursacht. Seit seinem Debüt in der Königsklasse im September 2012 kassierte der Italiener außerdem 26 Gelbe und drei Rote Karten. Nur sein Teammitglied Sergio Ramos sah mehr Karten im selben Zeitraum.
Das fiel auf: Abhängigkeit von Mbappé wird deutlich
Einmal mehr war Mbappé, der trotz Gerüchten um seinen Wechsel-Wunsch in der Startaufstellung stand, der gefährlichste Akteur auf dem Platz. Wenn der Franzose zum Sprint anzog, hielt kein Gegenspieler mit. Es wurde beinahe immer gefährlich um den Benfica-Strafraum. Nicht verwunderlich, dass Mbappé den einzigen Pariser Treffer erzielte und mit seinem Schlenzer in der zweiten Hälfte die einzige weitere Großchance PSG’s auf dem Fuß hatte. Insgesamt verzeichnete Paris lediglich sieben Schüsse in Richtung des Tores der Portugiesen.
Mbappé stieg durch seinen Treffer übrigens zum PSG-Rekordtorschützen in der Champions League auf. Er erzielte sein 31. Tor für die Franzosen und überholte Edinson Cavani (30 Tore) im internen Ranking. Insgesamt war es der 37. Treffer von Mbappe in der Königsklasse.
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Quelle: Perform
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