Union Berlin kann die Spiele der Champions League wohl nicht im Stadion An der Alten Försterei austragen

Union Berlin hat sich durch Tabellenrang vier sensationell einen Platz in der Champions League der Saison 2023/24 gesichert. Doch die Freude der Köpenicker über die erstmalige Teilnahme an der Königsklasse erhielt einen empfindlichen Dämpfer. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Union seine Heimspiele im Stadion An der Alten Försterei austragen kann. Vereinspräsident Dirk Zingler klärt auf.

Union Berlin spielt 2023/24 erstmals in der Champions League

Fotocredit: Imago

"Zurzeit verdichten sich die Themen, dass wir die Champions League nicht in unserem Stadion spielen", sagte der 58-Jährige in einem Video, das zunächst per Vereinsnewsletter verschickt wurde.
Es ist unwahrscheinlich, dass in der Alten Försterei die Bedingungen der UEFA an ein Stadion erfüllt werden können. Die Arena bietet 22.012 Zuschauern Platz, verfügt aber über nur wenige Tausend Sitzplätze. In der vergangenen Europa-League-Saison hatte Union nur aufgrund eines Pilotprojekts dort spielen dürfen.
"Wir wissen nicht, ob das Stehplatzprogramm fortgeführt wird. Es könnte sein, dann aber wahrscheinlich mit Klappsitzen. Auch das können wir nicht erfüllen", sagte Zingler.
Zudem seien die Bedingungen der UEFA in der Champions League so, "dass wir die Karten, die wir selbst verteilen können, erheblich reduzieren müssten", so Zingler. "Wir können für die Alte Försterei noch nicht mal ein theoretisches Angebot machen, dass jedes Mitglied ein Spiel besuchen kann."
Union bleibt wohl nur eine Lösung: ein Umzug ins ungeliebte Berliner Olympiastadion.
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Quelle: Perform

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