FC Barcelona: Pau Cubarsí und Lamine Yamal lassen Barça träumen - Youngster kochen Kylian Mbappé ab

Der FC Barcelona hat im Viertelfinale der Champions League einen turbulenten Hinspiel-Sieg bei Paris Saint-Germain eingefahren (3:2). Auf der katalanischen Seite trumpften dabei aber weniger die Top-Stars Ilkay Gündogan und Robert Lewandowski auf, vielmehr standen die Youngster Pau Cubarsí und Lamine Yamal im Rampenlicht. Barça darf in Europa wieder träumen - vor allem dank seiner Talentschmiede.

Xavi nach Barça-Sieg: "Wir sind lebendig"

Quelle: Perform

Xavi schwärmte hinterher wie ein stolzer Vater. Ein "unglaublicher Spieler", sagte der Trainer über seinen neuesten Diamanten beim FC Barcelona: "Er war weltklasse."
Natürlich war Pau Cubarsí damit gemeint, schließlich hatte der erst 17-Jährige gerade Superstar Kylian Mbappé ausgeschaltet. "Es ist nicht normal, dass ein 17-Jähriger solche Leistungen bringt", sagte Xavi: "Mir fehlen die Worte, um ihn zu loben. Er ist auf einem außergewöhnlichen Niveau. Es ist einfach verrückt."
Nicht Ilkay Gündogan oder Robert Lewandowski stachen bei Barça heraus, nein, zwei Super-Bubis überragten beim spektakulären 3:2 (1:0) der Katalanen im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris Saint-Germain.
Cubarsí machte hinten dicht, vorne wirbelte Lamine Yamal. Der schnelle Angreifer stieg mit erst 16 Jahren und 272 Tagen zum jüngsten Spieler auf, der je in einem Viertelfinale der Champions League in der Startelf stand. Cubarsi (17 Jahre, 79 Tage) folgt auf Platz zwei.

Cubarsí verzaubert ganz Barcelona

Barças sagenumwobene Talentschmiede "La Masia" hat wieder einmal geliefert.
"Es ist ein Verdienst der Akademie", dass Cubarsí und Yamal in ihrem Alter "bereit waren, hier zu spielen", sagte Xavi, der wie einst Lionel Messi oder Andres Iniesta selber in "La Masia" ausgebildet wurde. Nun sind Cubarsí und Yamal die Hoffnungsträger des neuen Barça.
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Zahnlos gegen Barça - Marquinhos nimmt Mbappé in Schutz

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Yamal wurde längst mit Messi verglichen, Cubarsí erinnert seinen Mitspieler und ehemaligen Bayern-Profi João Cancelo schon an Franz Beckenbauer. Und tatsächlich, der Innenverteidiger strahlt selbst unter Druck eine erstaunliche Ruhe aus, ist zweikampfstark und kann zudem Pässe spielen wie ein Regisseur - wie beim 1:0 durch Doppelpacker Raphinha (37./62.).
"Wenn er den Ball hat, beschleunigt sich mein Herzschlag nicht", sagte Xavi: "Er ist wunderbar."
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Champions League: Der FC Barcelona gewinnt bei Paris Saint-Germain - Superstar Kylian Mbappé (vorne) ist bedient

Fotocredit: Getty Images

Barça glänzt dank junger Furchtlosigkeit

3:2 stand es am Ende also und Barça hat kommenden Dienstag zu Hause im Rückspiel beste Chancen, erstmals seit 2019 wieder ins Halbfinale der Champions League einzuziehen. Weil Cubarsí Mbappé nicht vorbei ließ, Yamal mit dem Außenrist zauberte und Pedri - auch erst 21 Jahre und ein Eigengewächs - nach einer PSG-Druckphase wieder neue Impulse setzte.
"Kindergarten Eden", schrieb "Der Spiegel" über den Auftritt der Barça-Juwelen: "Die Tore machten andere, doch den Spaß machte La Masia".
Und Rio Ferdinand, der 2008 mit Manchester United die Champions League gewann, meinte: "Die Kids von Barcelona waren unglaublich. Oft glaubt man, Erfahrung setzt sich durch, aber manchmal braucht man auch diese Art von Furchtlosigkeit."
Xavi platzte fast vor Stolz.
(SID)
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