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Inter Mailand - Aktion von Marcus Thrum gegen Stefan Savic von Atlético sorgt für Ärger: "Glasklare Rote Karte"
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Publiziert 14/03/2024 um 12:04 GMT+1 Uhr
Marcus Thuram hat mit seinem Griff in den Genitalbereich seines Gegenspielers Stefan Savic für einen Eklat gesorgt. Der ehemalige Bundesliga-Star und jetzige Angreifer von Inter Mailand hatte in der Verlängerung im Champions-League-Viertelfinale bei Atlético Madrid mit seiner linken Hand in den Schritt seines Gegenspielers gepackt, Schiedsrichter Szymon Marciniak (Polen) griff nicht ein.
Marcus Thuram (Inter Mailand) kämpft gegen Stefan Savic (Atlético Madrid) um den Ball
Fotocredit: Getty Images
Auch der Videoassistent gab offenbar keinen Hinweis auf die Tätlichkeit.
"Das kann man als VAR gar nicht übersehen. Thuram greift Savic in die Kronjuwelen, das ist eine klare Rote Karte. Ich frage mich, warum ein Videoassistent da nicht interveniert", sagte der ehemalige Weltklasse-Referee Urs Meier bei "blue Sport": "Die sehen jede Haarspitze, die im Abseits steht. Die sehen jedes Handspiel, das sie nicht sehen sollten. Aber solche Sachen sehen sie nicht? Da kriege ich Vögel!"
Auch der "DAZN"-Experte Jonas Hummels meinte im Live-Kommentar: "Das ist eine glasklare Rote Karte."
Doch Thuram, dessen Aktion an den legendären Kniff von Vinnie Jones gegen Paul Gascoigne erinnerte, durfte weiterspielen.
Inter scheitert ohne Thuram im Elfmeterschießen
Kurz nach der Aktion wurde der Franzose, der zwischen 2019 und 2023 für Borussia Mönchengladbach spielte, von Trainer Simone Inzaghi aber ausgewechselt.
Ohne Thuram schied der Vorjahresfinalist Inter im Elfmeterschießen gegen Atletico aus, unter den Top-Acht der Königsklasse steht damit keine italienische Mannschaft mehr. Auf wen Atletico in der nächsten Runde trifft, wird am Freitag ausgelost.
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(SID)
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